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Luna Yoga Übungen

die du am besten bei einer Luna yoga Lehrerin lernst:

Kuschelmassage, die Beckenschaukel, das wiegende Kind, die Schalenatmung, Vogelflug, Krokodile, Verdauungsübung, kleine Brücke, Kobra, Kopf-Knie-Kuß, Krebs, Taube,  Paradiesvogel, Dreiecksübungen, Adlerin

(mehr dazu folgt weiter unten)

Bergsitz, Diamantsitz, Liegestütze, Seesterne

(im Buch: die bewegte Frau - Adelheid Ohlig)

folgender text entstand im teamwork von luna yoga lehrerinnen, die ihre erfahrungen einbringen

Myome? Was ist das?


Das Myom ist eine der häufigsten Geschwülste der Gebärmutter. Es können sich ein oder mehrere gut abgegrenzte Gebilde in einem Teil der Gebärmutter formen, es kann aber auch den Uterusmuskel durchwachsen.

Die Gebärmutter besteht aus mehreren Muskelschichten (Myometrium), der Schleimhaut (Endometrium), die mit der Blutung abgestoßen wird und dem inneren Hohlraum.

Wenn nun einzelne der Muskelzellen beginnen, sich schneller zu teilen als die umliegenden, bilden sich Knoten aus Muskelgewebe und in der Folge entsteht ein Myom.
Meistens wird ein Myom von der Frau bemerkt, wenn die Regelblutung stärker oder auch verlängert wird, es können auch Zwischenblutungen auftreten.
Der Muskel verliert seine Elastizität und kann sich nicht mehr so gut zusammenziehen. Je nach Größe des Myoms ist die Gebärmutter vergrößert.
Myome treten bei 20-30% (in amerikanischer Literatur wird sogar von bis zu 50% geschrieben) aller Frauen zwischen 25 und 50 Jahren auf.


1. Welche Ursachen werden in der Literatur   beschrieben?

 

Rina Nissim beschreibt,

daß die Energie im kleinen Becken schlecht zirkuliert.

Bei Frauen mit Myomen ist häufig ein erhöhter Östrogenspiegel festzustellen.

Das Myomwachstum steht jedenfalls in enger Verbindung mit der Funktion der Eierstöcke. In der Zeitschrift Clio ist die Annahme zu lesen, daß die Myomzellen den gleichen Prozeß wie bei einer Schwangerschaft durchlaufen.

Die Schweizer Naturheilkundlerin Kousmine geht davon aus,

daß Myome wie auch Brust- und Eierstockzysten Gebilde sind, in die Schlacken und Gifte eingelagert werden. Diese Abfallstoffe fallen dann an, wenn die Ausscheidungsorgane mit der Verarbeitung überfordert sind. Durch die Myombildung ist der Körper wieder in der Lage, ein Gleichgewicht zu erreichen. Das Myom fungiert dann als sogenannte zweite Leber.

Die Myombildung ist demnach mit Lebensgewohnheiten verbunden, bei denen der Körper mehr aufnimmt, als er verarbeiten kann. Dies kann für physische und psychische Belastungen gelten.
Das Myomwachstum ist abhängig von Stimmung und Belastungen der Frau. Bei akuten Belastungen kann ein Myom innerhalb kürzester Zeit anwachsen.

 

Christiane Northrup hebt in ihrem Buch Frauenkörper / Frauenweisheit hervor,

daß Gebärmutter und Eierstöcke im wörlichen wie im übertragenen Sinne ein „kreativer Raum“ sind. Ein kreativer Raum aus dem Frauen Kinder, Beziehungen, Karrieren, Einsichten und andere kreative oder künstlerische Werke schaffen können.

Wenn das Fließen der Energie in diesem zweiten Chakra, dem Sexualitätschakra blockiert ist, kann es demnach zu Myombildung kommen.

Weiter beschreibt sie, daß der potentielle Raum in der Gebärmutter auch als Ort des Aufbewahrens, des Tragens, verstanden werden kann. Überschüssige Energien können hierabgeladen werden und die Muskelzellen zu rascherem Wachstum anregen.

Christiane Northrup weist auf die vielen Problembereiche im zweiten Chakra hin, die das Fundament für Erkrankungen legen können. Ein Zusammenhang zwischen sexuellem Mißbrauch oder belastenden Beziehungen wurden in amerikanischen Untersuchungen erkannt. Das subjektive Empfinden einer jeden Frau ist hier sehr unterschiedlich, das heißt, die Schmerzgrenze kann sehr niedrig sein. Sexueller Mißbrauch kann bereits in Worten geschehen. Beziehungen können belastend sein, auch wenn gar nichts besonderes zu erkennen ist.

 

2. Was wollen mir meine Myome mitteilen?

 

Beim Luna Yoga Üben lehren mich die Myome meine Grenzen immer wieder neu zu erkennen. Manchmal tut mir etwas weh. Am Anfang waren es die Leisten, später dirket die Gebärmutter, dann mein unterer Rücken. Wenn ich zu viele oder zu starke Übungen mache, verspüre ich einen Schmerz. Zur Zeit sind es die Blutungen, die wieder sehr stark sind und mich sehr vorsichtig beim Üben sein lassen. Wenn ich ein Zeichen meines Körpers während des Übens überhöre, kann die Blutung schon stärker werden, so daß meine Energie nur so dahinsickert.
Das läßt sich ganz leicht in den Alltag übertragen.


Wenn ich blute, blute, blute, dann weiß ich, daß ich jetzt alle Termine und Vorhaben absagen kann, die mich nicht ausschließlich zu meinem Wohlbefinden führen.

  • Als Luna Yoga Übung bietet sich die Kuschelmassage an:

Ich rolle mich zusammen, umarme mich selbst, massiere meinen unteren Rücken und atme in meine Gebärmutter hinein, erfahre Behutsamkeit, Vertrauen, Liebe.

(name) „Myome wachsen in oder an unserer Gebärmutter, die unser weibliches Zentrum ist für unsere Kreativität, unsere Schöpferinnenkraft."

Was gibt es vielleicht noch in Deinem Leben, was sich ausdrücken mag, was leben, was lebendig werden möchte?

Das muß nicht ein leibliches Kind sein – nicht alle Frauen müssen Mutter werden, aber vielleicht Mutter von etwas anderem (Dir Mutter sein?) Es kann auch um die Verwirklichung von Ideen, Utopien, anderer Beziehungen gehen, um Veränderung der Lebenssituation, im Beruf, der Lebenseinstellung, ...“

Als ich die Diagnose vor einigen Jahren erfuhr, machte mir dieses Gewächs Druck. Lebendige Zellen, die meine Gebärmutter füllen. Myome anstatt Kinder? Zellen, die einem Kind möglicherweise den Raum nehmen. Eine Schwangerschaft nur mit Risiko? Eine natürliche Geburt kann kompliziert werden? Zuerst einmal möchte ich mir den Druck nehmen. Bin liebevoll mit mir selbst?

  • Als Luna-Yoga-Übung bietet sich das wiegende Kind an:

Ich sitze mit einem angewinkelten Bein, nehme das andere Bein behutsam in meine Arme und wiege dieses Bein sanft, küsse meine Zehen, mein Knie und spüre das Aufgehobensein, vertrauter Rhythmus,Schaukeln, ich fühle mein Herz. Wechsel meiner Beinhaltung, leichter Wechsel meines Empfindens, viele Möglichkeiten in mir, in meinem Körper. Ich fühle, daß alles gut ist, so wie es gerade ist.


Ich frage mich, welche Kreativität sich in mir Ausdruck verschaffen möchte?

Was gilt es zu leben, damit mein Körper keine Zellen überproduzieren muß?
„Welcher Teil von mir wird blockiert?  Was lebe ich nicht?“

  • Als Luna Yoga Übung bietet sich die Schalenatmung an:

Ich sitze im Fersensitz, forme meine Hände zu Schalen, gebe beim Ausatmen all das in die Schalen hinein, was ich nicht mehr brauche und führe meine Hände zum Himmel. Beim Einatmen bin ich offen, das Neue zu empfangen und ich führe die Geschenke des Universums zu meinem Becken.

Ich beginne zu singen. Das OM oder ein Mantra oder ein Lied. Heilende Schwingungen breiten sich in mir aus. Ich fühle Spaß und Lust. Jede einzelne Zelle erfährt die Vibration, nimmt die Lebendigkeit wahr und beginnt zu tanzen. Meine Lebensfreude breitet sich von einer Zelle zu nächsten aus, bis ich irgendwann die Lebensfreude bin.

(name):„Förderung der Kreativität durch Musik / Gestaltung und vieles mehr.“ (name) „Der Kreativität Ausdruck verleihen - das erscheint mir ein zentrales Thema. Dazu fand ich bei Elisabeth Brooke einen sehr schönen Absatz:


‘Der physische Ort des nächsten Chakras ist -bei uns Frauen- die Gebärmutter. Hier kommendie Energien der Fortpflanzung und der Sexualität zum Ausdruck. Nach chinesischer Auffassung befindet sich hier die Seele der Frau. Körperliche und emotionale Probleme im Zusammenhang mit Schwangerschaft, Fruchtbarkeit und Kreativität äußern sich in der Gebärmutter.

Das Kehlkopfchakra ist für Selbstausdruck und Kreativität verantwortlich. Dieses Zentrum steht in einer besonders engen Beziehung zur Gebärmutter. (Komplementärchakrazum Sakralchakra)
Sexualität kann als rein instinktiver Fortpflanzungstrieb oder aber als die großartigste und intimste menschliche Erfahrung überhaupt zum Ausdruck gebracht werden.
Die magische Arbeit mit der Sexualität beinhaltet das Emporziehen der Energien aus dem Schoß zum Kehlkopf-Chakra.’ (Brooke, Elisabeth; S. 26/27)

Singen, Töne machen, Laute ausstoßen, schreien, summen, wimmern - all das sind Ausdrücke unserer Persönlichkeit und Seele. Das kann heilsam wirken.“


Empfindlichkeit beim Liebe machen. Was ist das für ein Zeichen? Ein dumpfes Gefühl breitet sich in mir aus, sagt mir, daß irgendetwas mit mir, mit meiner Weiblichkeit nicht stimmt Oder? Ich drehe den Spieß einfach um, nehme diese Empfindlichkeit wirklich als Zeichen meines sensibelsten Organes wahr.
Was kann ich verändern um meine Lust meine Sinnlichkeit in vollem Genuß leben zu können?

  • Als Luna Yoga Übung bietet sich die Beckenschaukel an:

Im Liegen stelle ich meine Füße nahe zu meinem Becken, schaukele mein Becken im Rhythmus meines Atems sanft hin und her, während meine Hände auf meinem Becken die Schaukelbewegungen begleiten. Fließendes Schaukeln, liebevolles Anspannen meiner Beckenbodenmuskulatur. Spüren meiner Grenzen und immer wieder Loslassen und mich im Sein erleben. Nichts leisten wollen. Eins werden von Körper, Geist und Seele im Takt meines schaukelnden Beckens.

Eine Erfahrung von (name): „Eine LY- Interessentin erzählte mir von ihrer in 20 Tagen stattfindenden Gebärmutterentferung wegen einem kindskopfgroßen Myom. Ihre Beschwerden: häufiges nächtliches Wasserlassen, dadurch Schlaflosigkeit, starke und langandauernde Blutung. Ihr Wunsch: die Gebärmutter erhalten und Behebung der Beschwerden.
Sie kam jeden 2. Tag zum Gespräch

Fragen nach Kinderwunsch,
für was das Myom steht,
welche Kraft sich hier zeigt;
Visualisierung einer gesunden Gebärmutter
 

und Übungen:

Vogelflug,
Krokodile,
Verdauungsübung,
kleine Brücke,
Kobra,
Kopf-Knie-Kuß,
Krebs,
Taube
Paradiesvogel,
Dreiecksübungen,
Adlerin.


 Zehn Tage vor dem OP-Termin führten wir ein Gesrpäch zur Klärung ihrer Stellung gegenüber dem Arzt und was sie will. Resultat: die OP wurde mit Zustimmung des Arztes abgesagt, da die Beschwerden schon nach der ersten LY-Stunde nachließen. Heute spürt sie, ihr Myom ist kleiner geworden.“

Was frau sonst noch tun kann.

  (name) empfiehlt:

Massageöl: 3 - 4 Tropfen Galbanum (ätherisches Öl)
8 - 10 Tropfen Zypresse (ätherisches Öl)
in 50 ml Trägeröl (z.B. Mandel- oder Jojobaöl)
gut verschütteln und nach Bedarf 1 - 2 mal täglich dort einmassieren, wo das Myom sitzt.

Als Duftöl für die Aromalampe:

1 Tropfen Galbanum + 2 Tropfen Zypresse,
das wirkt auf feinstofflicher Ebene.



(name) schreibt: „Die Bewegung sei Luna Yoga mit Tanz, sei Bauchtanz, sei Tai Chi.
Körperreise - Atemübung: Ich bringe Licht in meine Gebärmutter. Evt. mit Farben arbeiten.
Die Kooperation/Zusammenarbeit mit der Ärztin oder Heilpraktikerin der Frau anstreben.

(name) „Das Myom hat Zeit gebraucht um zu wachsen. Es ist ein -verglichen mit Zysten- relativ festes Gewächs, das Zeit braucht um sich wieder aufzulösen.

Daher springt mir der Aspekt Zeit und Geduld ins Auge. Ich habe viele Frauen mit Myomen erlebt, die unter sehr großem Zeitdruck standen. Viele erwarteten, daß das Myom innerhalb weniger Wochen verschwinden solle.

Übungen zur Stärkung der Geduld und Gelassenheit sind:

  • Kniekuß

einige male dynamisch und dann in der haltenden Variante (ggf. mit leicht gegrätschten Beinen damit der Bauch nicht im Weg ist) Als Affirmation empfiehlt Annalisa Cunningham: „Ich mache geduldig weiter“ Ebenfalls zur Stärkung der Geduld: das Flußpferd oder Nilpferd. Sollte es schwierig sein, um die Fußsohlen zu fassen, kann frau auch die Hände hinter die Oberschenkel legen und dort drücken bzw. ziehen), Stellung des Kindes mit der Affirmation: „Ich habe Vertrauen und Geduld.“ Der Diamantsitz mit „Loslassen macht gelassen.“

Unterstützend wirken kann die Bachblüte Impatiens ( - drüsentragendes Springkraut).

Eine Frau aus meinem Kurs hat auch sehr gute Erfahrungen mit kalten Sitzbädern gemacht. Sie tun ihr 2 x täglich außerordentlich gut + wirken besonders gegen körperliche Abgeschlagenheit aufgrund hohen Blutverlustes. Außerdem können die Bäder auch die Blutung eindämmen. Wichtig dabei: Die Frau darf nicht auskühlen, z.B. die Füße in eine Schüssel mit heißem Wasser stellen. Das Wasser darf nicht die Nierengegend erreichen. Nach dem kalten Sitzbad warm halten (Wärmflasche, Bett, o.ä.) Für Frauen, denen das zu rabiat erscheint, empfiehlt sich das Reibesitzbad, eine Beschreibung aus der Clio findest Du im Anhang.

Ein Diätvorschlag aus der Ausbildung ist: Verzicht auf tierische Fette, da der Hormonhaushalt eng mit dem Fettstoffwechsel verknüpft ist.

Die Luna-Raute (Kreuzbeinbereich / gynäkologische Raute) ist von zentraler Bedeutung für den Energiefluß im Becken. Eine Massage dieser Stelle mit Weizenkeimöl regt die Fruchtbarkeit + Kreativität an. Als Bachblüte ist der Luna-Raute Pine (schottische Kiefer) zugeordnet. Diese Blüte steht für die Auflösung von Schuldgefühlen, was ich für einen äußerst interessanten Aspekt im Hinblick auf Frauen - Gesundheit - Becken halte. Ein Läppchen in Pine (4Tropfen auf 1 Glas Wasser) tauchen und feucht auf die Luna-Raute legen. Mit Handtuch abdecken, dann warm zudecken lassen. 10 Minuten in Bauchlage entspannen und ins Becken atmen mit der Vorstellung durch die Luna-Raute auszuatmen.


 
Frau Tv zum Thema Gebärmutteroparation   28/10/2011 19:41

Liebe Kolleginnen,

am 6. Oktober gab es eine Sendung in Frau TV zum Thema "Zu viele Gebärmutterentfernungen", wo die Frauenärztin Barbara Ehret interviewt wurde, und ein Artikel von Uschi Müller entstand.

Vielleicht kennst du wen, die sich zum Thema weiterininformieren mag - ich finde Artikel und Interview kritisch und hilfreich. Anbei die Link zur Sendung wie auch der Artikel zum nachlesen.


video



In den siebziger und achtziger Jahren galt der Uterus nach erfülltem Kinderwunsch als überflüssig, als lästiger Hohlmuskel, der unerwünschte Schwangerschaften produziert sowie schmerzhafte Regelblutungen und Krebs.

Manche Ärzte feierten seine Entfernung als Befreiung für die Frau. Und so kommt es, dass Gebärmutterentfernungen in Deutschland als Routineoperationen gelten. 2010 wurde sie über 130.000 Mal durchgeführt, bei etwa 30.000 Operationen wurden auch die Eierstöcke entfernt. „Das ist viel zu oft,“ meint die Gynäkologin Dr. Barbara Ehret-Wagener, Mitbegründerin des Arbeitskreises Frauengesundheit, der sich in den achtziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts formierte, um auf dieses Problem aufmerksam zu machen. Nachdem die Zahlen der Operationen danach rückläufig waren, steigt die Zahl der Gebärmutterentfernungen in letzten Jahren wieder permanent an.

Wahrscheinlich, weil die Gebärmutterentfernung heute endoskopisch durchgeführt wird und damit nur ein kleiner Eingriff ist. Das lässt die Hemmschwelle sinken und einer Operation wird schneller zugestimmt.
Auch Monika S. ging es so. Sie litt wegen eines Myoms und einer Zyste unter starken Blutungen. Der Arzt empfahl ihr die Gebärmutterentfernung. Das taten auch zwei Gynäkologinnen im Krankenhaus. Also ließ sie sich auf die Operation ein. Das war vor 7 Jahren. Seitdem leidet sie unter Schmerzen und Gefühllosigkeit. Sie kam früher in die Wechseljahre und hatte lange Darmprobleme. Sie hat sich bereit erklärt über ihre Beschwerden zu reden, damit klar wird, wie viel Leiden so eine Gebärmutterentfernung hervorrufen kann.

Anstieg der Gebärmutterentfernungen

Es ist immer noch umstritten wie sinnvoll die Gebärmutterentfernung ist.
Das Göttinger AQUA-Institut: 144.000 Gebärmutterentfernungen im Jahr 2009, hinzu kommen die statistisch bisher nicht erfassten ambulanten Operationen, wahrscheinlich sind das einige Tausend. Gebärmutterentfernungen gelten als Routineoperation, sind aber aus Sicht der Kritiker meist überflüssig, weil Myome oder Endometriose nicht auf diese Art und Weise behandelt oder beseitigt werden müssten. Längst gibt es schonendere Behandlungsmethoden. Allerdings ist so eine Operation auch mit wirtschaftlichen Interessen der Operateure und Krankenhäuser verbunden. So bringt die Entfernung der Gebärmutter 3.300 Euro. Die Gynäkologin Barbara Ehret-Wagener, Gründungsmitglied des Arbeitskreises Frauengesundheit, prangert nicht nur deswegen den achtlosen Umgang mit der Gebärmutter an. „Es sieht so aus, dass zwei Drittel der Gebärmutterentfernungen medizinisch nicht indiziert sind, das bedeutet, dass sich jährlich 80.000 bis 90.000 Frauen den Strapazen einer Gebärmutterentfernung überflüssiger Weise unterziehen.“

Ein Grund für den Anstieg bei der Entfernung der Gebärmutter ist nach Ansicht der Gynäkologin die neue Operationstechnik: Während es jahrzehntelang üblich war, den Uterus per Bauchschnitt oder durch die Scheide zu entfernen, gilt nun die Bauchspiegelung, die Laparoskopie, als Life Style OP. Der Patientin wird suggeriert, durch drei kleine Schnitte werden Instrumente und Kameras in den Bauch eingeführt und die Gebärmutter dann oft in Stücken herausgeholt - danach seien die Beschwerden dann weg.

Barbara Ehret-Wagener glaubt, dass diese Technik zur Verharmlosung des Eingriffes beigetragen hat. Aus manchen Tageskliniken gehen Frauen schon wenige Stunden nach der ambulanten Operation wieder nach Hause - mit Schmerzmitteln und der Telefonnummer des Arztes in der Tasche.
„Dabei kann man davon ausgehen, dass es mindestens ein Jahr dauert, bis sich die Frau von dem Eingriff erholt hat. Oft kommt es zu Komplikationen wie Harn- oder Stuhlinkontinenz, Wundbeschwerden und sexueller Unlust bis hin zu Depressionen.“ Auch die Risiken während der Operation sind nach wie vor erheblich: Das Institut für Qualitätsförderung AQUA nennt eine durchschnittliche Komplikationsrate von 6,5 Prozent während und nach der Operation. Darunter sind vor allem Blasenverletzungen und Harnwegsinfekte.

An der Universität Erlangen wurden im Jahr 2010 OP-Daten von 1.600 Patientinnen verglichen: Während einer Bauchspiegelung kam es, so zeigt die Studie, etwa ebenso oft zu Komplikationen wie während eines Bauchschnitts, nämlich in ein bis zwei Prozent der Fälle. Nach der Operation lag die Komplikationsrate beim Bauchschnitt bei fast neun Prozent, bei der Bauchspiegelung zwischen drei und vier. „Entscheidend für das Gelingen des Eingriffs ist vor allem die Erfahrung des Operateurs, der bei einer Bauchspiegelung seine eigene Arbeit nur über eine Kamera beobachten kann. Erst nach bis zu 100 Eingriffen kann man davon ausgehen, dass der Operateur sein Handwerk beherrscht, “ meint die Gynäkologin. Sie geht gar davon aus, dass es bei bis zu 50 Prozent der Laparoskopien während der "Übungsphase" des Operateurs zu Komplikationen kommt.

Einen medizinisch zwingenden Grund für eine Gebärmutterentfernung gibt es nach ihrer Ansicht nur bei einem kleinen Teil der Fälle: In weniger als 20 Prozent der Hysterektomien bildet ein bösartiger Befund den Grund für die Operation (zu der es bei Krebs keine vertretbare Alternative gibt). Zu 60 Prozent geben Myome die Indikation, ein Viertel der Hysterektomien findet wegen sehr starker Menstruationsblutungen oder Regelschmerzen statt, gegen die es auch andere Therapien gibt.

Viele Ärzte erwähnen auch, dass eine Gebärmutteroperation vor einer Krebserkrankung schützen kann. Dr. Ehret-Wagener meint: „Die Krebsvorsorge ist bei uns so gut, dass eine Gebärmutterentfernung aus Schutz vor einer möglichen Krebserkrankung unnötig ist. In einer Studie der Berliner Charité gaben über 80 Prozent von 544 Myom-Patientinnen an, dass sie sich eine organerhaltende Behandlung wünschen. 38 Prozent berichteten, dass sie vom Arzt keine Informationen über nichtoperative Alternativen zur Gebärmutterentfernung bekommen hätten.

Gebärmutterentfernung im europäischen Vergleich

Myome können oftmals auch verödet werden.
Im Jahr 2008 wurden in Deutschland 125.233 Hysterektomien bei gutartigen Erkrankungen durchgeführt, 101.000 davon aufgrund von Myomen oder Blutungsstörungen (Bundesgeschäftsstelle Qualitätssicherung (BQS), Bericht für 2008). In England dagegen hat die Organisation "National Institute für Health and Clinical Excellence" eine Leitlinie veröffentlicht, die besagt, dass Frauen mit Myomen, die Beschwerden machen, über alle Behandlungsalternativen aufgeklärt werden müssen. Im Berichtsjahr 2008/2009 wurden in England nur insgesamt 37.000 Hysterektomien aufgrund aller Indikationen durchgeführt, also weniger als gerade mal knapp ein Drittel im Vergleich zu Deutschland.

In Deutschland gibt es eine solche Leitlinie nicht. Außerdem verglich man im "Journal of Minimally Invasive Gynecology" die Kosten für Hysterektomien bei Myomen in Deutschland, Frankreich und England. In Deutschland wurde in fast 85 % der Fälle bei Myomen die ganze Gebärmutter entfernt, die Kosten beliefen sich im Jahr 2006 auf über 212 Millionen Euro. Im Vergleich dazu führte man in Frankreich nur in 60 % (73 Millionen €) und in England nur in 65 % (52 Millionen €) der Fälle eine Entfernung des ganzen Organs durch.
Diese Zahlen lassen auch an die wirtschaftlichen Interessen der Operateure denken. Die Entfernung einer Gebärmutter bringt etwa 3.300 Euro. Wird ein Myom aus der Gebärmutter herausgeschält, wird das mit etwa 900 Euro berechnet. Eine Embolisation schlägt mit 1.500 Euro zu Buche, hier müssen die Patientinnen meist ein Teil der Kosten selbst bezahlen. Embolisationen werden von spezialisierten Radiologen durchgeführt, die noch nicht flächendeckend zu finden sind.

Alternativbehandlungen:
Wer unter Endometriose oder starken Regelschmerzen leidet, der sollte sich individuell über verschiedene Möglichkeiten der Behandlung informieren. Endometrioseherde können mit der Schere, mit einer elektrischen Nadel oder mit einem CO² Laser entfernt werden. Die verbreiteteste Methode ist aber die Zerstörung der Endometrioseherde durch Erhitzen mit Hochfrequenzstrom. Allerdings gibt es dabei keine Möglichkeit zu kontrollieren, ob die Herde wirklich ausgemerzt sind. Auch werden Herde in der Tiefe nicht erfasst. Eine so genannte Second-Look-Lapraskopie (Zweitblick Bauchspiegelung) kann 6 Monate nach dem Eingriff vorgeschlagen werden, um evtl. verbliebene Restherde zu entfernen. Wissenschaftliche Untersuchungen haben aber gezeigt, dass dieses Verfahren selten Vorteile bringt. Vielfachoperationen können zusätzlich Schaden anrichten, daher sollte jede Bauchspiegelung gut überlegt werden. Es gibt nichtoperative Behandlungsmethoden, die sinnvoller sein können.

Zweitmeinung
Egal ob Endometriose, Regelschmerzen, Zysten oder Myome. Stehen Operationen an, sollte man immer noch eine Zweitmeinung einholen. Außerdem sollte sich jede Frau, die mit dem Thema Gebärmutterentfernung konfrontiert wird, auch fragen, ob die Beschwerden wirklich so stark sind und welches Verhältnis sie zu dem Organ hat. Denn es hat sich gezeigt, dass viele Frauen, ihre „Mitte“ vermissen und sexuelle Probleme bekommen. Weiterhin sollte jeder Frau klar sein, dass eine Gebärmutterentfernung die Wechseljahre um 4-5 Jahre vorverlegt. Eine Eierstockentfernung bzw. Kombination aus beidem kann direkt in die Wechseljahre führen.

Myome und schonende Behandlung

Es gibt durchaus Alternativen zur Gebärmutter Operation.
Myome der Gebärmutter können sehr klein sein, sie können aber auch Kindskopfgröße erreichen; sie können einzeln vorkommen, aber auch in großer Zahl verteilt in der Gebärmutter auftreten. Mit Beginn der Wechseljahre reduzieren sich die Beschwerden und ggf. bilden sich die Wucherungen zurück, Neubildungen sind ausgeschlossen, da das Myomwachstum durch Östrogene gesteuert wird. Auch wenn Myome entfernt wurden, können sie nachwachsen, warum das so ist, ist nicht geklärt:

Wachsen sie direkt unter der Gebärmutterschleimhaut, verursachen sie vor allem verstärkte Regelblutungen.
• Mitten in der Muskelschicht der Gebärmutter können sie besonders zu schmerzhaften Regelblutungen führen.
• Befinden sie sich am äußeren Rand der Muskelschicht direkt unter dem Bauchfellüberzug der Gebärmutter machen sie meistens keine Beschwerden.
• Wenn sie in die seitlich der Gebärmutter gelegenen Bindegewebsschichten wachsen, können sie auf den Harnleiter drücken und zur Nierenerkrankung führen.

Oft bleiben Myome der Gebärmutter vollkommen symptomlos und verursachen überhaupt keine Beschwerden, sondern fallen im Rahmen von Vorsorgeuntersuchungen zufällig auf. Bei der gynäkologischen Untersuchung werden sie ertastet oder bei der Ultraschalluntersuchung dargestellt. Aber auch bei einer Bauchspiegelungen oder Spiegelungen der Gebärmutterhöhle können sie festgestellt werden. 100-prozentig sicher ist die Diagnose erst nach einer feingeweblichen (histologischen) Untersuchung der Myomknoten, also nach deren operativen Entfernung.

Treten Beschwerden auf, ist die Liste lang:


• Schmerzen beim Geschlechtsverkehr
• Druckgefühl im Unterleib
• häufiger oder sogar ständiger Harndrang
• zu starke Regelblutungen
• relativ lang anhaltende Regelblutungen
• schmerzhafte Regelblutungen
• Blutungen außerhalb der Menstruation
• Neigung zur vorzeitigen Wehentätigkeit in der Schwangerschaft
• Unterbauchschmerzen, auch unabhängig von der Regelblutung
• Stuhldrang
• Nierenschmerzen oder Nierenbeckenentzündungen
• Versagen einer Spirale im Rahmen der Empfängnisverhütung

Myome müssen nur dann behandelt werden, wenn sie starke Beschwerden verursachen. Meistens reicht es, die Myome zu beobachten. Pauschal lässt sich zwar nicht beantworten, ob eine Frau vielleicht wegen eines Myoms Schwierigkeiten hat, schwanger zu werden. Aber es ist sicher, dass Myome, die weit in die Gebärmutter hineinwachsen, ein Grund für Unfruchtbarkeit sein können. Myome können außerdem den Eileiter blockieren oder einen Eierstock – auch das mindert die Chancen für eine Schwangerschaft.
Wird eine Frau mit Myom schwanger, kann es zu Komplikationen in der Schwangerschaft kommen. Durch den Anstieg der Hormone erfahren Myome einen Wachstumsreiz, vor allem zu Beginn einer Schwangerschaft. Eine Gefährdung des Embryos entsteht dabei nur selten.

Myom-Behandlungen müssen individuell entschieden werden. Dabei spielen nicht nur die Größe und die Lage der Myome eine Rolle, sondern auch Fragen wie Familienplanung, Kinderwunsch, Alter, Allgemeinzustand, Begleiterkrankungen und ganz besonders auch die Einstellung der betroffenen Frau zur Operation. Folgende Möglichkeiten bieten sich an:

Medikamentöse Therapie, besonders mit Hormonpräparaten:
Gilt als temporäre Möglichkeit, um z.B. starke Blutungen in den Griff zu bekommen. Als dauerhafte Therapie bewirken diese Hormone jedoch, dass die Eierstöcke lahm gelegt werden und die Frau vorzeitig in die Wechseljahre versetzt wird: Schweißausbrüche und Abbau der Knochensubstanz gehören zu den Nebenwirkungen.

Enukleation: Entfernung einzelner/mehrerer Myomknoten unter Erhalt der Gebärmutter
Hierbei wird jedes einzelne Myom wie eine Apfelsine geschält und der Kern entfernt. Das geschieht entweder minimalinvasiv, d.h. die Operation wird durch den Bauchnabel durchgeführt. Durch den Bauchnabel wird eine Kamera in den Bauchraum geführt, der vorher mit Gas leicht aufgepumpt wurde. Dann werden zwei minimale Schnitte gemacht, durch die die Operationsinstrumente eingeführt werden. Die Bilder von der Kamera sieht der Chirurg auf einem Bildschirm und kann seine Werkzeuge dementsprechend bewegen (Lapraskopie). So lassen sich mittlerweile sogar große Myome entfernen. Bei einer großen Anzahl der zu operierenden Myome wird ein Bauchschnitt gemacht. Bei der Enukleation wird das Gebärmuttergewebe nicht geschädigt. Die Patientinnen können meist nach drei Tagen das Krankenhaus wieder verlassen und – je nach Lage und Ausmaß des Myoms – nach drei Monaten versuchen, schwanger zu werden.

Embolisation
Unter lokaler Betäubung werden über einen Katheder kleine Kunststoffpartikel in die Gefäße gespritzt, die das Myom versorgen. Auf diese Weise tritt ein so genannter Myominfarkt ein, d.h. die Geschwulst wird von Blut und Nährstoffen abgeschnitten. Das ist sehr schmerzhaft, aber führt dazu, die Myome binnen 3 - 6 Monaten schrumpfen. Die Embolisation gilt als Alternative zur Gebärmutterentfernung. Das zeigte eine Studie aus Amsterdam (Radiology, Bd. 246, S. 823, 2008): 177 Frauen, bei denen wegen Myomen eine Operation anstand, wurden auf diese Weise behandelt. Je eine Hälfte wurde operiert, die andere Hälfte erhielt eine Embolisation, nach 2 Jahren ging es den Patientinnen gleich gut. Bei Frauen mit Kinderwunsch ist das Verfahren nicht erprobt. Die Myome schrumpfen und bleiben in der Gebärmutter. Es ist nicht erforscht, wie sich das bei einer Schwangerschaft auswirkt.

Buchtipps
Ehret, Barbara; Roepke-Buncsak, M.:
Frauen - Körper – Gesundheit – Leben
Diana Verlag 2008, ISBN 978-3-453-28513-2
Ein Ratgeber zu allen gynäkologischen Fragen, verständlich und übersichtlich aufbereitet.

David,M; Lukas, K.; Kentenich, H.:
Erwartungen, Wünsche und Informiertheit von Myompatientinnen
In: Frauenarzt, Mai 2011, Zusammenfassung einer Befragung von Myompatientinnen in der Berliner Charité. Studie ergab, dass Frauen nicht operiert werden möchten, sich aber hinsichtlich der Alternativen schlecht beraten fühlen.

Ehret, Barbara; Stratenwerth, I.; Richter K,:
Gebärmutter. Das überflüssige Organ?
Rowohlt 1994, ISBN 978-3499196362 (gebraucht erhältlich)
Ein informatives Buch über die Gebärmutter und wie wichtig sie als Organ ist.

Buse, Gunhild:
„…als hätte ich ein Schatzkästlein verloren.“
Hysterektomie aus der Perspektive einer feministisch-theologischen Medizinethik.
LIT Verlag 2003, ISBN 978-3825860370
Eine Abhandlung über den medizinischen Umgang mit dem „Muskel Gebärmutter“ mit viel Kritik an der Operationspraxis der Mediziner.

Gerlinde Debus:
Gebärmutterentfernung!? Organerhaltende Operationsmethoden bei Erkrankungen der Gebärmutter.
Diametric Verlag 2010, ISBN 978-3938580059
Wie können Myome gebärmuttererhaltend behandelt werden? Eine medizinische Entscheidungshilfe für betroffene Frauen.

Kleine-Gunk, Bernd:
Die Gebärmutter: Gezielte Hilfe bei Erkrankungen
Trias Verlag 1997, ISBN 978-3893734009
Verständliche Fachliteratur des Gynäkologen Dr. Kleine-Gunk über das wichtige Organ einer Frau: die Gebärmutter.

Struck, Dorothee; Billker; Marion; Tsolodimos, Christine:
Wirksame Hilfe bei Myomen: Alles über Hormone und Operation
Trias Verlag 2000, ISBN-13: 978-3893735884 (gebraucht erhältlich)
Beantwortet die wichtigsten Fragen zu Myomen.

Autorin: Uschi Müller

aus: 

http://kristallmensch.net/id-13-spirit-und-sexus-3.html

(41) Myom und Gebärmutterentfernung

Ein Myom ist eine Geschwulst, die sich aus dem verdunkelten Bewusstsein unerlöster Nachwuchswünsche bildet. Doch auch diese Wünsche sind ihrerseits nur die Kompensation eigener seelischer Unerfülltheit. Es ist ein leeres, seelenloses Embryo, ein Auswuchs und fehlgeleitetes Wachstum auf der Ebene der Fruchtbarkeit. Die kindlich-weibliche Seelenkraft konnte sich bisher nicht ausreichend entwickeln. Nun hat sie sich in Form eines Gewächses in der Gebärmutter verfestigt - eine Möglichkeit der kreativen Seele, sich Ausdruck zu verschaffen. Das Myom weist auf fehlende Geborgenheit und Fruchtbarkeit im eigenen seelischen und geistigen Lebensraum hin, dem Wunsch nach dem Kind-Sein, das in der eigenen Kindheit keinen Raum fand.

Die Gebärmutter ist die Urhöhle allen Lebens, das Urprinzip der weiblichen Schöpferkraft. Wenn du dem Druck der männlichen Gesellschaft nachgibst und dir selbst ausweichst, trennst du dich von deiner weiblichen Urkraft. Eine Gebärmutterentfernung ist körperlich, seelisch und geistig ein radikaler Eingriff, da mit ihr die Ur-Potenz der weiblichen Kraft, die in diesem Organ beheimatet ist, aus dem Körper herausgelöst wird.

Im alten Zeitalter wart ihr auf eure Organe angewiesen, um selbst von ihren spezifischen Energien gespeist zu werden, in diesem Fall: Weibliche Geborgenheit, Schutz und Ernährung. Im neuen Zeitalter reaktivieren sich diese vernachlässigten Kräfte und erwachen. Zwar bist du nicht mehr auf das Organ selbst angewiesen, wohl aber auf die Kraft seines seelisch-geistigen Feldes.

Löse dich vom dir aufgestülpten männlichen Prinzip des Denkens, Fühlens und Handelns. Beginne, mit den Gefühlen und Gedanken zu spielen, wie ein Kind mit Bällen spielt.
Lasse deinem eigenen inneren Kind, dem kleinen, vielleicht siebenjährigen Mädchen von damals, mehr Raum.
Erlaube deinem femininen Geist, sich in deinem Leben zu entwickeln und im Innersten mit dem maskulinen Geist zu verschmelzen.
Erlaube dir selbst seelische Fruchtbarkeit und geistiges Wachstum im Körperraum. Sie sind in dir und drängen nach Ausdruck. Erlaube den geistigen Kindern zu kommen. Erlaube deiner bisher verdrängten inneren Fruchtbarkeit neue Perspektiven in deinem Leben zu öffnen. Nimm deine eigene geistige Mutterschaft an, mit der du zur Erde gekommen bist, zur Ernährung und zum Schutz aller Erdenkinder – den kleinen wie den großen, den lichten wie den dunklen.

„Fühle mehr als du denkst. Träume mehr als du planst. Schlafe mehr als du wachst. Sei mehr als du willst oder werden willst. Ich Bin alle Zeit mit Dir. Ich Bin Maria.“

Tags: Gewächse, Luna, Myome, Naturheilkunde, Yoga

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