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PMS – Menstruationsbeschwerden und was kann helfen

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Es geht um unser Frau sein in allen Aspekten.

Wie "Frau sein" in uns bewertet ist - beeinflußt das Erleben der Menstruation.

Und unser Frau sein wieder zu lieben ist der Weg - LOSLASSEN, bluten wieder als Erneuerung zu erleben.

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aus dem Buch: Adelheid Ohlig : Luna Yoga  ISBN: 3-442-13535-4

  • Zur Linderung von Menstruationsbeschwerden sowie bei Störungen der Sexualorgane

Für all diese Fälle ist es günstig, sich ein tägliches Übungsprogramm von 20-40 Minuten zusammenzustellen, das hauptsächlich aus sanften Spürübungen besteht. Und zwar sollte sich jede Frau diejenigen Übungen aussuchen, die ihr Freude machen und die sie gern anwendet. Es hat keinen Sinn, etwas »Gesuivies« mit sturem Emst zu betreiben. Es ist nämlich gerade auch die Lebensfreude, die uns heilt. Atemübungen sind ebenfalls sinnvoll, doch ist hier besondere Achtsamkeit geboten. Da Atemübungen stark in die Tiefe unserer Psyche hineinwirken, sollten sie genau von einer Lehrerin oder einem Lehrer gelernt werden. Massagepunkte können auch noch gedrückt werden. Aus einer Reihe der kräftigen Tänze kann ebenfalls der eine oder andere Tanz mit ins Programm einbezogen werden. Die Tänze sollten stets den aufwärmenden Spürübungen folgen und in diesem Fall nicht länger als fünf Minuten dauern. Am Schluß wie immer entspannen und heißen Tee trinken.

Übungen findest du: Yoga-Übungen – luna yoga übungen

Luna Yoga Übungen bei Prämenstruellem Symtom:

  • Amazonninen
  • Atemvergnügen
  • Drehsitze
  • Kolibri
  • Mond und Planetengruß
  • Paradiesvögel

Luna Yoga bei Mens-Beschwerden:

  • Adlerauge
  • Panther
  • Schmetterlinge
  • Beckenschaukel
  • Kuschelmassage

 

  • Folgende Teemischungen sind aus dem

Buch: Adelheid Ohlig : Luna Yoga  ISBN: 3-442-13535-4

Tee zur Linderung von Menstruationsschmerzen
3 Teile Frauenmantel , je 2 Teile Schafgarbe und Kamille , je I Teil Thymian und Quendel

Ein Eßlöffel dieser Mischung wird mit '/41 kochendem Wasser übergossen, danach 15 Minuten ziehen lassen. Schon vor dem Beginn der Blutung mit der Einnahme des Tees beginnen, am besten morgens und abends je eine Tasse, bis die Menses ganz vorüber ist. Sehr günstig bei einem Gefühl des Aufgeschwemmtseins, stark harntreibend, lindert Schmerzen während der Periode, eignet sich sehr gut für junge Mädchen zu Beginn der Pubertät.

 

Teemischung für starken Menstruationsschmerz
je 3 Teile Johanniskraut und Kamille

je 2 Teile Hopfen, Waldmeister und Frauenmantel
I Teil Herzgespann

Die Zubereitung erfolgt wie bei dem obengenannten Tee, ebenso die Einnahmeart. Besonders bewährt bei langwährender Blutung und starken Schmerzen, geeignet für Frauen vor; während und noch der Menopause (Wechseljahre).

 

Menstruationsfördernder Tee
4 Teile Melisse

je 3 Teile Hopfen und Kamille
je 2 Teile Rosmarin und Fenchel

I Teil Brennessel

2 Teelöffel der Mischung in V41 kochendes Wasser geben und 15 Minuten ziehen lassen. 2 Tassen täglich morgens und spätnachmittags etwa eine Woche vor Beginn der üblichen Regel trinken. Fördert und erleichtert den Menstruationsfluß, hilfreich bei Sorgen, Schreck, Unruhe, Kummer und Überlastung sowie Überreizung der Nerven. Aufheiternd und beruhigend.

 

Zur Anregung der Menstruation

je I Teelöffel Kreuzkraut und Hirtentäschel mit '141 kochendem Wasser
überbrühen und 15 Minuten ziehen lassen.

2 Teelöffel Zinnkraut in V41 Wasser eine Stunde lang kalt ansetzen und
dann noch kurz aufkochen.

Mischen oder einzeln trinken, täglich 2 Tassen vor Beginn der Periode.
Sehr gut für Mann und Frau in der midlife-crisis.

die Massagepunkte sind ebenfalls auf dem Buch Luna Yoga

folgender artikel faßt in kurzen Worten zusammen - was wesentlich ist:


Yoga und Menstruationsbeschwerden (PMS)

von Mag.a Helga Holczik (Personenzentrierte Psychotherapeutin und Yoga-Lehrerin)

http:www.psychotherapie.atiholczik

 

Was heißt PMS? Das Prämenstruelle Syndrom (PMS) setzt sich aus einer Vielzahl von Symptomen zusammen. Es kann sich sehr unterschiedlich von Frau zu Frau und oft auch von Regel zu Regel zeigen - es bedeutet nicht zwangsweise, dass Frau auch Krämpfe während der Menstruation hat.

Die PMS-Symptome können sich sowohl auf der emotionalen und/oder der körperlichen Ebene zeigen (z. B. Stimmungsschwankungen, depressive Verstimmung, verändertes Essverhalten, Spannungen in den Brüsten, Rückenschmerzen, Krämpfen in der Gebärmutter uvrn.). Frauen mit Menstruationskrämpfen haben nicht unbedingt PMS.

Unter Krämpfen leiden eher junge Frauen bzw. Frauen, die (noch) nicht geboren haben, PMS tritt am häufigsten bei Frauen im Alter zwischen 30 und 40 Jahren auf

 

Ich habe kein eigenes Programm, welches für ALLE Frauen anwendbar ist entwickelt.

Wie alle Symptome können auch PMS und Menstruationskrämpfe als Informationen gesehen werden und es geht darum, diese zu nützen und weniger, sie zu eliminieren.

Mir ist es wichtig, bei den Frauen ein Bewusstsein zu wecken für den weiblichen Zyklus im Allgemeinen und für den eigenen Zyklus im Besonderen. (Für viele Frauen ist dies immer noch ein AHA-Erlebnis: ach ja, ich habe einen Zyklus!). Ich habe mir mein diesbezügliches Wissen durch die Auseinandersetzung mit Ayurveda, durch viele Bücher zu diesem Thema, Luna-Yoga, vor allem aber durch die Arbeit, Erfahrung und den Austausch mit Frauen und Klientinnen und durch Selbstbeobachtung, eigene Erfahrung und Lebensweise angeeignet.

Meine Erfahrungen als Psychotherapeutin sind hierbei sehr wichtig und hilfreich.

Es geht bei diesen Phänomenen so gut wie immer (auch) um die Auseinandersetzung mit dem Frausein sowohl individuell als auch gesellschaftlich.

Also Fragen wie

"Was bedeutet für mich Weiblichkeit?" Wie ging es den Frauen in meiner Familie)" "Welches Frauenbild hat mir meine Mutter vorgelebt?" "Welches Frauenbild hatte mein Vater?" "Wie habe ich meine erste Menstruation erlebt?" "Bin ich gerne Frau?" "Wie lebe ich meine Sexualität?" "Inwieweit lebe ich meinen Rhythmus bzw. kann ich ihn leben?" etc. sind von Bedeutung.

 

Welche Übungen biete ich an? Ich rege die Frauen an, sich selbst zu beobachten und für sich selbst das Richtige zu finden, gebe hiezu jedoch Anregungen und Vorschläge.

Grundsätzlich geht es darum, dass Frauen den Menstruationszyklus als Bestandteil ihres Lebens und ihrer inneren Stimme akzeptieren. Viele Frauen sind in der prämenstruellen Phase introvertierter und sensibler. Sie brauchen viel Zeit für sich, zur Erholung, für Rückzug für viele eine gänzlich ungewohnte Vorstellung. Wenn das zyklische Auf und Ab verleugnet wird, kommt es zum PMS. Unsere Gesellschaft fordert ständige Aktivität. Bedürfnisse nach Ruhe und Erholung werden nicht berücksichtigt. Darüber hinaus soll die Menstruation ja unsichtbar gemacht werden - man(n) soll nichts merken (wie uns die Werbung ständig weismachen will).

Über den Menstruationszyklus kann gelernt werden, dass der Lebensprozess das Ausatmen genauso erfordert wie das Einatmen. Oft spiegelt sich in der Mensis die Lebensweise der vergangenen 28 Tage wieder (also je achtsamer und auf den eigenen Körper und die eigenen Bedürfnisse hörend gelebt wurde, desto angenehmer und beschwerdefreier verläuft die Regel). Auch der Ernährung kommt eine wichtige Bedeutung zu. Also alles in allem kann eine yogiseh-achtsame Lebensweise im Allgemeinen schon sehr hilfreich sein.

Was Asanas anbelangt, empfehle ich speziell während der ersten 7 Tage des Zyklus eher regenerative, entspannende Übungen im Sitzen, Vorwärtsbeugen etc., wie z. B. (Supta) Virasana, Upavishta Konasana, (Supta) Baddha-Konasana,Janu Sirsasana, Pascimottanasana, Setubandha Asana, Krokodil-Haltungen, Yoga Mudra, Kurmasana, sowie sämtliche Haltungen, die den unteren Rücken entlasten. Darüber hinaus natürlich ausführlich Savasana sowie sanftes Pranayama.

Eine besonders hilfreiche Übung bei Regelschmerzen geht wie folgt: Ausgangsposition ist die Katzenstreckung, man platziert die Arme dann jedoch unter dem Rumpf zwischen den Beinen hindurch Richtung Füße, der Kopf wird seitwärts gedreht, frau ruht auf seitlichem Kopf/Gesicht, den Schultern, Armen, Knien und etwas den Füßen. Insgesamt soll frau sich so positionieren, dass diese Haltung sich angenehm anfühlt und sie sollte auch längere Zeit in diese Position verweilen. 5 bis 20 Minuten sind durchaus angebracht, da sich die wohltuende und krampflösende Wirkung erst nach einiger Zeit entfalten kann.

Es gäbe dazu noch sehr viel zu schreiben, das würde jedoch diesen Rahmen sprengen. Ich habe versucht, meiner Meinung nach wesentliche Aspekte anzuschneiden, einen Einblick in die Komplexität des Themas und vielleicht auch die eine oder andere Anregung zu geben. Für weitere Informationen und auch Literaturtipps stehe ich gerne zur Verfügung.

 

Kontaktadresse.
Mag.a Helga Holczik

Personenzentrierte Psychotherapeutin und Yoga-Lehrerin
Tel.: 01/2145187

e-mail: helga.holczik@aon.at
http:www.psychotherapie.atiholczik



weitere Infos:

Prämenstruelles Syndrom - PMS

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