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NEXUS Magazin: http://www.nexus-magazin.de/artikel/lesen/lichtstrahlen-aus-der-dns


Lichtstrahlen aus der DNS?

Lebende Organismen verwenden Licht in Form von Photonen, um miteinander zu kommunizieren. Der Biophysiker Dr. Fritz-Albert Popp entdeckte, dass die DNS die wichtigste Quelle solcher Lichtaussendungen bildet und Biophotonen in einem breiten Frequenzband abstrahlt.


Sind wir Menschen wirklich Lichtwesen?

Ich erhalte zahlreiche Vorschläge für Artikel, und ich weiß das wirklich sehr zu schätzen. Einige sind allerdings zu gut, um wahr zu sein. Eine solche Geschichte befasste sich beispielsweise mit einem riesigen Skelett – von etwa 20 Metern Länge – das ein russisches Archäologen-Team entdeckt hatte. Die Geschichte enthielt Photos und Links und wirkte sehr vielversprechend. Bei näherer Überprüfung stellte sich jedoch heraus, dass sich die Links im Kreis drehten. Jeder Link verwendete den anderen Link als Quelle. Schließlich tauchten Einzelheiten über die Photos auf und wir erkannten, dass eine gute Photoshop-Bearbeitung uns alle zum Narren gehalten hatte.

Ähnlich empfand ich, als ich den Artikel des russischen (schon wieder!) Wissenschaftlers Dr. Pjotr Garjajev erhielt, dem es gelungen war, die Kommunikation eines DNS-Moleküls in Form ultravioletter Photonen (also Licht) aufzufangen. Und das ist noch nicht alles. Er behauptet, diese Kommunikation mithilfe eines Laserstrahls von einem Organismus (einem Frosch-Embryo) aufgefangen und dann in die DNS eines anderen Organismus (eines Salamander-Embryos) eingestrahlt zu haben, woraufhin sich das letztgenannte Embryo zu einem Frosch entwickelte! Doch damit nicht genug.

Dr. Garjajev gibt an, diese Art von Kommunikation würde nicht nur innerhalb einzelner Zellen oder zwischen zwei einzelnen Zellen stattfinden, vielmehr würden Organismen dieses „Licht“ verwenden, um mit anderen Organismen zu „sprechen“. Seiner Ansicht nach könnte das eine Erklärung für Telepathie und außersinnliche Wahrnehmung liefern. Es scheint, als hätten menschliche Wesen bereits ihr eigenes drahtloses Internet auf DNS-Basis. Unglaublich!

Ich versuchte, eine wissenschaftliche Zeitschrift zu finden, die über dieses Experiment berichtete. Aber ich fand nur Blogs und andere Webseiten, die dieselbe Geschichte Wort für Wort wiedergaben, ohne Quellen zu nennen. Doch dann stieß ich auf die Arbeit von Dr. Fritz-Albert Popp. Danach schien mir das, was ich vorher gelesen hatte, durchaus plausibel.

Fritz-Albert Popp glaubte, eine Methode zur Krebsbehandlung entdeckt zu haben. Vielleicht hat er das auch. Es geschah im Jahr 1970, als Popp, ein theoretischer Biophysiker, an der Universität Marburg in Deutschland Radiologie unterrichtete – und sich mit den Auswirkungen elektromagnetischer (EM-) Strahlung auf biologische Systeme befasste. Es war noch zu früh, als dass Popp sich wegen Handys und Mikrowellen-Sendetürmen hätte Sorgen machen müssen, die man heute häufig mit Krebs und Leukämie in Verbindung bringt. Seine Welt war viel kleiner.

Er untersuchte zwei nahezu identische Moleküle: Benzo(a)pyren, einen polyzyklischen Kohlenwasserstoff, der als das schädlichste Karzinogen für den Menschen gilt und seinen Zwilling (der sich nur durch eine winzige Abweichung der molekularen Zusammensetzung von diesem unterscheidet) Benzo(e)pyren. Er bestrahlte beide Moleküle mit ultraviolettem Licht (UV-Licht), um herauszufinden, warum sich diese zwei nahezu identischen Moleküle so deutlich unterscheiden.

Warum ultraviolettes Licht?

Popp entschloss sich deshalb mit UV-Licht zu arbeiten, weil die Experimente des russischen Biologen Alexander Gurwitsch, der 1923 mit Zwiebeln experimentierte, gezeigt hatten, dass die Wurzeln einer Pflanze das Wachstum einer anderen stimulieren konnten, wenn sie in zwei benachbarten Quarzbehältnissen standen. Bei Silikonglasgefäßen war das jedoch nicht der Fall. Der einzige Unterschied lag darin, dass das Silikon die UV-Wellenlängen aus dem Licht herausfilterte, der Quarz jedoch nicht. Gurwitsch stellte daher die These auf, dass Zwiebelwurzeln mithilfe ultravioletten Lichts miteinander kommunizieren können.

Popp entdeckte, dass Benzo(a)pyren, also das krebserregende Molekül, UV-Licht absorbiert und es dann mit einer vollständig anderen Frequenz wieder abstrahlt. Es wirkt wie ein „Lichtzerstörer“. Das für den Menschen harmlose Benzo(e)pyren dagegen lässt das UV-Licht unverändert passieren. Popp war über diesen Unterschied erstaunt, und so experimentierte er weiter und untersuchte das Verhalten von UV-Licht in Zusammenhang mit anderen Verbindungen. Er testete 37 verschiedene Chemikalien, von denen einige als krebserregend galten und andere nicht. Nach einiger Zeit konnte er vorhersagen, ob eine Substanz Krebs erregen konnte oder ob das nicht der Fall war. In jedem Fall nahmen die karzinogenen Substanzen UV-Licht auf, absorbierten es und änderten oder zerstörten dessen Frequenz.

Die entsprechenden Verbindungen wiesen noch eine weitere Merkwürdigkeit auf: Alle Karzinogene sprachen nur auf Licht einer spezifischen Frequenz an – auf 380 Nanometer (nm) im ultravioletten Bereich. Popp fragte sich, warum krebserzeugende Substanzen die Lichtfrequenz veränderten. Er sah sich in der wissenschaftlichen Literatur um und las insbesondere Abhandlungen über die biologischen Reaktionen des menschlichen Körpers. So stieß er auf ein Phänomen, das man als „Photoreparatur“ bezeichnet.

elektromagnetisches_spektrum

Alle Arten von Energieschwingungen gehören zum elektromagnetischen Spektrum, beispielsweise elektrische Energie, Wärme, Klang, Licht, Radiowellen und radioaktive Wellen. Das ultraviolette Licht mit seiner sehr kurzen Wellenlänge macht nur einen kleinen Teil des elektromagnetischen Energiespektrums aus.

Was versteht man unter Photoreparatur?

Bei biologischen Laborexperimenten wurden Zellen so stark mit UV-Licht bombardiert, dass sie mitsamt ihrer DNS zu 99 Prozent zerstört wurden. Man konnte die Schäden innerhalb eines Tages fast vollständig reparieren, wenn man die Zellen mit derselben Wellenlänge, jedoch wesentlich geringerer Intensität bestrahlte. Bis heute können Wissenschaftler dieses Phänomen der Photoreparatur nicht erklären, doch es lässt sich nicht bestreiten.

Popp wusste, dass Patienten, die an Xeroderma pigmentosum [Mondscheinkrankheit] litten, schließlich an Hautkrebs starben, weil ihr Photoreparatur-System den von der Sonne angerichteten Schaden nicht reparieren konnte. Ihm fiel auch auf, dass die Photoreparatur bei 380 nm am effektivsten funktionierte – also genau bei der Frequenz, bei der krebserregende Verbindungen reagieren und ebendiese Frequenz zerstören.

Nun vollzog Popp einen logischen Gedankensprung. Wenn Karzinogene nur auf diese Frequenz reagierten, musste sie irgendwie mit der Photoreparatur in Zusammenhang stehen. Falls das stimmte, war anzunehmen, dass eine bestimmte Art von Licht innerhalb des Körpers für die Photoreparatur sorgte. Eine entsprechende Verbindung erregte also Krebs, weil sie dieses Licht dauerhaft blockierte und zerstörte und die Photoreparatur aus diesem Grund nicht mehr stattfinden konnte. Das schien logisch, doch entsprach es auch den Tatsachen?

Licht innerhalb des Körpers

Popp war völlig fasziniert. Er schrieb eine Abhandlung über das Thema, und eine renommierte medizinische Zeitschrift erklärte sich bereit, sie zu veröffentlichen.

Kurze Zeit später wandte sich ein Student namens Bernhard Ruth an Popp und bat ihn, ihn bei den Vorbereitungen für seine Doktorarbeit zu betreuen. Popp erklärte sich dazu bereit, falls es dem Studenten gelänge nachzuweisen, dass der menschliche Körper Licht abstrahlt.

Die Begegnung der beiden sollte sich für Popp als sehr nützlich erweisen, denn Ruth war ein ausgezeichneter Experimentalphysiker. Ruth fand die Idee lächerlich und begann sofort eine Versuchsanordnung zu bauen, um Popp zu beweisen, dass er Unrecht hatte.

Innerhalb von zwei Jahren konstruierte Ruth ein Gerät, das einem großen Röntgenstrahldetektor ähnelte und mithilfe eines Photomultipliers Licht „zählen“ konnte, Photon für Photon. Noch heute gilt sein Gerät als eines der besten in diesem Bereich. Es musste hochempfindlich reagieren können, denn es sollte die von Popp vermuteten sehr schwachen Abstrahlungen messen.

Ein alter Dokumentarfilm, den Dr. Popp im Labor des Internationalen Instituts für Biophysik drehte, zeigt, wie er eine Kammer öffnet, die etwa so groß ist wie ein Brotkasten. Er legt ein frisch geschnittenes Pflanzenteil und ein Streichholz in einem Plastikbehälter in die dunkle Kammer und schließt die lichtundurchlässige Tür. Anschließend schaltet er den Photomultiplier an, und auf dem Computer erscheint ein Bild. Das Streichholz erscheint schwarz, doch um die Blätter des Pflanzenteils herum ist deutlich eine grün leuchtende Silhouette zu erkennen.

Dr. Popp ruft aus:

„Von heute an wissen wir, dass der Mensch im Wesentlichen ein Lichtwesen ist!“

1976 bereitete sich Dr. Popps Team auf das erste Experiment mit Gurkensetzlingen vor. Der Photomultiplier zeigte, dass die Setzlinge Photonen, beziehungsweise Lichtwellen von erstaunlich hoher Intensität abstrahlten. Um auszuschließen, dass der Lichteffekt auf Photosynthese beruhte, beschloss man beim nächsten Experiment – diesmal mit Kartoffeln – die Setzlinge im Dunkeln zu ziehen. Der Photomultiplier zeigte bei diesen Setzlingen eine noch höhere Lichtabstrahlung. Bemerkenswert war, dass die Photonen in den untersuchten lebenden Systemen viel kohärenter waren als alles, was man bisher gesehen hatte.

Popp stellte nun Überlegungen über das Vorkommen von Licht in der Natur an. Pflanzen verfügten über Licht und nutzten es zur Photosynthese. Wenn wir pflanzliche Nahrung zu uns nehmen, so seine Schlussfolgerung, müssten wir die Photonen in uns aufnehmen und im Körper speichern.

Wenn wir beispielsweise Brokkoli essen und verdauen, wird dieser durch den Stoffwechselvorgang in Kohlendioxid (CO2) und Wasser umgewandelt. Zusätzlich bleibt das von der Sonne aufgenommene und durch Photosynthese erzeugte und gespeicherte Licht zurück. Wir extrahieren das CO2 und eliminieren das Wasser, das Licht jedoch – eine elektromagnetische Welle – wird gespeichert. Wenn der Körper dieses Licht aufnimmt, zerstreut sich die Energie seiner Photonen und bildet das gesamte elektromagnetische Spektrum von den niedrigsten bis zu den höchsten Frequenzen ab.

Diese Energie dient als Triebkraft für alle Moleküle des Körpers. Bevor irgendeine chemische Reaktion ablaufen kann, muss mindestens ein Elektron von einem genügend energiereichen Photon mit einer bestimmten Wellenlänge aktiviert werden.

Der preisgekrönte Biochemiker Dr. Albert L. Lehninger erwähnt in seinem Lehrbuch „Prinzipien der Biochemie“, dass manche Reaktionen in lebenden Zellen wesentlich schneller ablaufen, als es bei einer Temperatur von 37° C zu erwarten wäre. Das lässt sich offenbar damit erklären, dass der Körper chemische Reaktionen gezielt durch elektromagnetische Schwingungen (Biophotonen) steuert.

Photonen (Licht) steuern sämtliche Vorgänge in den Zellen

Photonen setzen körperliche Prozesse in ähnlicher Weise in Gang wie ein Orchesterdirigent jedes einzelne Instrument in den kollektiven Klang miteinbezieht. Photonen verschiedener Wellenlängen erfüllen verschiedene Aufgaben. Popp fand heraus, dass die Moleküle in den Zellen auf bestimmte Frequenzen reagieren. In der Folge löst das von den Photonen angebotene Schwingungsspektrum eine Vielzahl verschiedener Frequenzen in anderen Molekülen des Körpers aus.

Dieser Theorie schloss sich auch Dr. Veljko Veljković an, die Leiterin des multidisziplinären Forschungs- und Technikzentrums des Vinĉa Instituts für Atomwissenschaft in Belgrad. Sie wagte es, die Frage zu stellen, die Zellbiologen schon seit jeher in Verlegenheit bringt: Wie ist es möglich, dass Zehntausende verschiedene Moleküle im Organismus ihr jeweiliges Ziel erkennen?

Die Prozesse in lebenden Organismen hängen von den selektiven Interaktionen bestimmter Moleküle ab. Das gilt für den allgemeinen Stoffwechsel ebenso wie für die feinsten Nuancen von Emotionen. Es ist wie die Suche nach einem Freund in einem riesigen, überfüllten Ballsaal im Dunkeln.

Nach herkömmlicher Auffassung gleicht eine Zelle einem Sack in Wasser gelöster Moleküle. Durch zufälliges Aneinanderstoßen (also durch unberechenbare Kollisionen) schließen sich Moleküle mit sie ergänzenden Formen zusammen, damit entsprechende biochemische Reaktionen stattfinden können. Dieses Modell von „Schlüssel und Schlüsselloch“ wurde mittlerweile verfeinert und machte der „Anpassungstheorie“ Platz, der zufolge ein Molekül nach Berührung mit einem anderen Molekül seine Form leicht verändern kann, um besser zu Ersterem zu passen. Die Vorstellung bleibt jedoch die gleiche.

Man versucht damit zu erklären, wie Enzyme die zu ihnen passenden Substrate erkennen und wie Antikörper des Immunsystems bestimmte fremde Eindringlinge packen und unschädlich machen können. Das Gleiche gilt für die Frage, wie Proteine an verschiedene Partnerproteine „andocken“ oder sich in bestimmte Nukleinsäuren einklinken können, um die Genexpression zu steuern, oder wie es möglich ist, dass sie sich zu Ribosomen zusammenschließen, um in Proteine oder andere multimolekulare Verbindungen übersetzt zu werden, die genetische Botschaften auf vielerlei Art und Weise modifizieren. Wenn man bedenkt, dass pro Sekunde in nur einer Zelle Tausende – wenn nicht gar Zehntausende – von Reaktionen ablaufen, scheint eine „mechanische“ Erklärung doch etwas weit hergeholt.

Als Erklärung wurde vorgeschlagen, dass jedes Molekül ein einzigartiges elektromagnetisches Feld abstrahlt, welches das Feld des ergänzenden Moleküls „erfühlen“ kann, so als fände im zellulären Medium ein „Tanz“ statt, zu dessen Rhythmus sich die Moleküle bewegen. Die Musik dazu liefern die Biophotonen.

Dr. Mae-Wan Ho vom Institut für Wissenschaft und Gesellschaft in Penang, Malaysia, erklärt es so:

„[Veljko] Veljković und [Irena] Cosić vertreten die Ansicht, dass molekulare Interaktionen elektrischer Natur sind und über Distanzen hinweg stattfinden, die im Vergleich zur Größe der Moleküle enorm sind. Cosić führte später das Konzept dynamischer elektromagnetischer Feldinteraktionen ein, das besagt, dass Moleküle ihre jeweiligen Ziele mittels elektromagnetischer Resonanz erkennen. Mit anderen Worten, die Moleküle senden elektromagnetische Wellen bestimmter Frequenzen aus, mit deren Hilfe sie nicht nur deshalb ‚sehen‘ und ‚hören‘ können, weil diese elektromagnetischen Wellen sowohl die Form von Photonen als auch von Phononen annehmen können. Sie können einander auch über Distanz hinweg beeinflussen und üben eine unwiderstehliche Anziehungskraft aufeinander aus, wenn sie (auf komplementäre Weise) phasenungleich sind […] In jeder Zelle finden pro Sekunde etwa 100.000 chemische Reaktionen statt. Diese können nur dann erfolgen, wenn die reagierenden Moleküle von entsprechenden Photonen angeregt werden […] Sobald ein Photon die Reaktion ausgelöst hat, kehrt es ins Feld zurück, um für weitere Reaktionen zur Verfügung zu stehen […] Wir schwimmen in einem Ozean voller Licht.“1

Diese „Emissionen von Biophotonen“, wie Popp sie nennt, stellen ein ideales Kommunikationssystem dar, das die Übertragung von Informationen an eine Vielzahl von Zellen im Organismus ermöglicht. Die entscheidende Frage lautet jedoch: Woher kommt das Licht?

Ein besonders begabter Student überredete Popp zu einem weiteren Experiment. Es ist bekannt, dass Ethidiumbromid sich zwischen die Basenpaare der Doppelhelix schiebt, woraufhin sich die DNS abwickelt. Der Student schlug vor, nach Zugabe der Chemikalie die Lichtabstrahlung der Probe zu messen. Popp fand heraus, dass sich die DNS mit zunehmender Konzentration von Ethidium immer stärker aufwickelte, wobei die Lichtintensität immer weiter anstieg. Je weniger Ethidium er verwendete, desto geringer war die Lichtabstrahlung.

Er stellte auch fest, dass die DNS eine große Bandbreite von Frequenzen aussenden konnte, von denen einige mit bestimmten Funktionen in Verbindung zu stehen schienen. Wenn die DNS Licht speicherte, musste sie logischerweise zunehmend mehr Licht abstrahlen, je weiter sie aufgewickelt wurde.

Diese und andere Studien bewiesen Popp, dass die DNS die wichtigste Quelle des Lichts und der Emission von Biophotonen darstellt. Die DNS war gleichsam die Hauptstimmgabel des Körpers. Sie brauchte nur eine bestimmte Frequenz anzuschlagen und schon folgten bestimmte Moleküle ihrem Ruf. Popp erkannte, dass er hier möglicherweise auf das fehlende Glied der modernen DNS-Theorie gestoßen war, welches vielleicht das größte Wunder der gesamten Humanbiologie zu erklären vermochte, nämlich wie eine einzige Zelle sich zu einem voll ausgebildeten menschlichen Wesen entwickeln kann.

Wie Zellen miteinander „sprechen“

Wenn wir uns schneiden oder kratzen, signalisieren die verletzten Hautzellen den umgebenden gesunden Zellen irgendwie, dass sie Kopien von sich selbst anfertigen sollen, um die Öffnung zu füllen und zu reparieren. Wenn die Haut wieder normal ist, ergeht ein Signal an die Zellen, die Reproduktion einzustellen. Die Wissenschaftler fragen sich, wie dieser Vorgang genau abläuft.

Popp glaubte, diese Frage anhand der Emissionen von Biophotonen beantworten zu können. Dieses Phänomen der Koordination und Kommunikation konnte seiner Ansicht nach nur in einem holistischen System ablaufen, in dem ein zentraler Dirigent das Sagen hat. Popp zeigte mit seinen Experimenten, dass schwache Lichtemissionen ausreichten, um die Reparatur des Körpers zu organisieren. Die Emissionen durften nur von geringer Intensität sein, da die Kommunikation in dem sehr kleinen intrazellulären Bereich auf Quantenebene stattfand. Eine größere Intensität wäre nur für die Welt des Großen geeignet. Sie würde zu viel „Lärm“ verursachen, um effektiv wirken zu können.

Die Anzahl der emittierten Photonen scheint mit der Position des Organismus auf der evolutionären Rangleiter in Zusammenhang zu stehen: Je komplexer der Organismus, desto geringer die Photonenemission. Einfache Tiere und Pflanzen strahlen in der Regel 100 Photonen / cm2 / sec mit Wellenlängen von 200-800 nm im sehr hochfrequenten sichtbaren Spektrum elektromagnetischer Wellen ab, während Menschen bei gleicher Frequenz nur etwa 10 Photonen / cm2 / sec aussenden.

Im Rahmen einer Versuchsreihe ließ Popp eine seiner Assistentinnen – eine 27-jährige gesunde junge Frau – neun Monate lang täglich in einem Raum sitzen, während er die Photonenabstrahlung von kleinen Bereichen ihrer Hand und ihrer Stirn maß. Als Popp die Daten analysierte, stellte er zu seiner Überraschung fest, dass die Lichtemissionen bestimmten Mustern folgten – biologischen Rhythmen von 7, 14, 32, 80 und 270 Tagen. Ähnliche Muster fand er auch hinsichtlich Tag und Nacht oder Woche und Monat, so als würde der Körper den Biorhythmen der Welt ebenso folgen wie seinen eigenen.

Krebs bedeutet Mangel an kohärentem Licht

Bis dahin hatte Popp nur gesunde Personen untersucht, bei denen auf Quantenebene eine hervorragende Kohärenz anzutreffen war. Welche Art von Licht aber herrschte in kranken Menschen vor?

Popp testete mit seinem Gerät eine Reihe von Krebspatienten. Jeder dieser Patienten hatte sowohl seinen natürlichen periodischen Rhythmus als auch seine Kohärenz verloren. Die internen Kommunikationswege waren gestört. Die Menschen hatten die Verbindung zur Welt verloren. Ihr Licht war ausgegangen.

Bei Multipler Sklerose war das Gegenteil der Fall. Bei MS herrscht ein Zustand übersteigerter Ordnung. Patienten mit dieser Krankheit nehmen zu viel Licht auf und behindern damit die Zellen bei der Arbeit. Ein zu hohes Maß an kooperativer Harmonie verhindert Flexibilität und Individualität – es ist als würden zu viele Soldaten im Gleichschritt über eine Brücke marschieren, mit der Folge, dass die Brücke einstürzt. Bei perfekter Kohärenz herrscht ein Gleichgewicht zwischen Chaos und Ordnung. Bei zu viel Kooperation können die einzelnen Orchestermitglieder nicht mehr improvisieren. Im Endeffekt ertrinken MS-Patienten daher im Licht.

Popp untersuchte auch die Auswirkungen von Stress. In gestresstem Zustand steigt die Emission von Biophotonen – ein Verteidigungsmechanismus, der das Gleichgewicht des Patienten wiederherstellen soll.

Popp erkannte, dass er bei seinen Experimenten auf mehr gestoßen war als ein Heilverfahren gegen Krebs. Sein Modell vermochte die Höherentwicklung allen Lebens auf dem Planeten besser zu erklären als die heutzutage gängige neodarwinistische Theorie.

Wie es scheint, nutzt die DNS keineswegs Frequenzen beliebiger Art, die zu glücklichen, aber letztendlich zufälligen Abweichungen führen, sondern kommuniziert vielmehr perfekt mittels eines Feedback-Systems von Wellen, die Informationen kodieren und übertragen.

„Gute Schwingungen“ – das bedeutet kohärentes Licht

Popp erkannte, dass das Licht innerhalb des Körpers der Schlüssel zu Gesundheit oder Krankheit sein könnte. In einem seiner Experimente verglich er das Licht, das von den Eiern freilaufender Hühner ausging mit dem der Eier von eingepferchten, in Käfigen gehaltenen Hühnern. Die Photonen der ersten Gruppe von Eiern waren wesentlich kohärenter als die der zweiten Gruppe.

Daraufhin begann Popp, die Emissionen von Biophotonen zu messen, um so die Qualität von Lebensmitteln festzustellen. Die gesündesten Nahrungsmittel zeigten die geringste, jedoch kohärenteste Lichtintensität. Jede Störung des Systems führte zu verstärkter Photonenproduktion. Gesundheit entspricht daher einem Zustand perfekter subatomarer Kommunikation, während Krankheit den Zusammenbruch des Kommunikationssystems anzeigt.

Wir werden krank, wenn unsere Wellen ihre Synchronität verloren haben.

Die Messung der Emissionen von Biophotonen nutzt man derzeit kommerziell in der Lebensmittelindustrie. In der Agrarwissenschaft werden die Emissionen von Biophotonen herangezogen, um die Gesundheit von Pflanzen zu bestimmen und diese Informationen bei der Lebensmittelkontrolle miteinzubeziehen.

Die Firma BioPhotonen befasst sich mit der Entwicklung und praktischen Anwendung von Biophotonen. Diese Arbeit stützt sich auf eine Reihe von Patenten. BioPhotonen löst praktische Probleme, die in der Lebensmittelindustrie, der Umweltindustrie oder der Kosmetikindustrie auftreten.

Weiterentwicklungen von Popps Entdeckungen

In den 1970er Jahren entwickelte Frau Dr. Veljko Veljković eine Methode zur Bestimmung der karzinogenen Eigenschaften neuer, von der rasant wachsenden chemischen Industrie produzierter Chemikalien. Dabei werden bestimmte elektronische und biophotonische Eigenschaften der entsprechenden Moleküle bestimmt. Diese Methode erwies sich auch als hilfreich bei der Analyse organischer Chemikalien mutagener oder toxischer Natur und ebenso antibiotischer oder zytostatischer (Anti-Krebs-)Agentien. Dr. Veljkovićs Institut in Belgrad arbeitet mittlerweile mit anderen europäischen Labors zusammen, die ihre Methode zur Erforschung von Medikamenten, besonders gegen AIDS einsetzen.

Biophotonen-Therapie

Unter Biophotonen-Therapie versteht man Lichtanwendungen auf bestimmte Hautstellen zu Heilungszwecken. Die von den entsprechenden Geräten abgestrahlten Photonen (Licht), werden von den Photorezeptoren der Haut aufgenommen und reisen dann über die Nervenbahnen des Körpers bis ins Gehirn, wo sie die Regulierung der sogenannten menschlichen Bioenergie unterstützen. Durch Stimulation bestimmter Körperregionen mit spezifischen Lichtmengen kann die Biophotonen-Therapie Schmerzen lindern und Heilungsprozesse im ganzen Körper anregen.

Die Theorie, auf der die Biophotonen-Therapie beruht, geht auf die Arbeit von Dr. Franz Morell zurück. Erweitert wurde sie durch die Erkenntnisse von Dr. L. C. Vincent und Dr. Fritz-Albert Popp, nach deren Ansicht Licht die elektromagnetische Oszillation beziehungsweise die Wellen im Körper beeinflussen und die Enzymaktivität harmonisieren kann.

Popp brauchte etwa 25 Jahre, um andere Mitglieder der wissenschaftlichen Gemeinde auf seine Seite zu ziehen. Ganz allmählich begannen einige wenige aus dem Rahmen fallende Wissenschaftler überall auf der Welt sich der Möglichkeit zu öffnen, dass das körperliche Kommunikationssystem aus einem komplexen Netzwerk von Resonanzen und Frequenzen bestehen könnte. Schließlich kam es zur Gründung des Internationalen Instituts für Biophysik, dem 15 Gruppen von Wissenschaftlern aus verschiedenen Zentren überall auf der Welt angehören.

Popp und seine neuen Kollegen befassten sich nun mit der Erforschung von Lichtemissionen verschiedener Organismen derselben Spezies. Bei ihren ersten Experimenten verwendeten sie eine Art Wasserfloh der Gattung Daphnia. Was sie herausfanden, war mehr als erstaunlich. Die Untersuchungen mit dem Photomultiplier zeigten, dass diese Wasserflöhe das Licht einsaugten, das andere Wasserflöhe abstrahlten. Popp wiederholte das Experiment mit kleinen Fischen und kam zu den gleichen Ergebnissen. Mithilfe des Photomultipliers stellte Popp auch fest, dass die Sonnenblume eine Art biologischer Staubsauger ist, der sich in die Richtung mit den meisten solaren Photonen dreht, um sie in sich hineinzusaugen. Sogar Bakterien schlucken die Photonen des Mediums, in dem sie sich befinden.

Übertragung tödlicher Informationen über den paranormalen „Licht“-Kanal

V. P. Kaznacheyev et al. führten eine Reihe höchst bemerkenswerter Experimente durch, die sich mit der paranormalen Übertragung tödlicher Informationen im Rahmen der Lichtkommunikation innerhalb eines Organismus befassten.

Kurz gesagt wurden zwei Gruppen von Zellen aus derselben Zellkultur entnommen. Eine Probe wurde auf beiden Seiten einer Scheibe aufgebracht, die zwei von der Umgebung abgeschirmte Kammern trennte. Die Zellkulturen befanden sich in Quarzbehältnissen. Eine Zellkultur diente als Initiationsprobe. Sie wurde tödlichen Mechanismen ausgesetzt – wie Viren, Keimen, chemischen Giften, Strahlung, ultraviolettem Licht etc. Man beobachtete die zweite Zellkultur, um festzustellen, ob sich irgendwelche Übertragungen von der Zellkultur zeigten, die gerade getötet wurde.

Wenn die Scheibe aus gewöhnlichem Glas bestand, blieb die zweite Probe am Leben und gesund. Bestand sie jedoch aus Quarz, erkrankte die zweite Probe und starb mit den gleichen Symptomen wie die erste Probe.

uebertragungsexperiment

Die über 5.000 von Kaznacheyev und seinen Kollegen durchgeführten Experimente fanden im Dunkeln statt. Der Beginn der entsprechenden Erkrankung und der anschließende Tod der zweiten Probe erfolgten in einem überschaubaren Zeitrahmen – etwa zwei bis vier Stunden nachdem die erste Kultur erkrankt und gestorben war.

Hinsichtlich der Durchlässigkeit besteht der Unterschied zwischen Fensterglas und Quarz darin, dass Quarz sowohl ultraviolette als auch infrarote Strahlung passieren lässt, während sich Fensterglas als relativ undurchlässig für ultraviolette und infrarote Strahlung erweist. Sowohl Quarz als auch Fensterglas lassen sichtbares Licht hindurch. Fensterglas blockiert also den paranormalen Kanal, Quarz hingegen nicht.

1950 stellten westliche Forscher fest, dass Zellen, die im Dunkeln mit ultravioletter Strahlung getötet und 24 Stunden oder länger von sichtbarem Licht abgeschirmt worden waren, sich bei anschließender Bestrahlung mit sichtbarem Licht zu Hundertausenden wieder regenerierten, auch wenn sie klinisch tot waren.

Jede Zelle gibt zweimal mitogenetische Strahlung des ultravioletten Spektrums ab, das eine Mal, wenn sie geboren wird und das andere Mal, wenn sie stirbt. Das beim Tod abgestrahlte UV-Photon enthält virtuell eine exakte Zustandsaufzeichnung der Zelle im Zeitpunkt ihres Todes. Die gesunden Zellen werden mit Todesnachrichten der sterbenden Zellen bombardiert. Dadurch wird das Todesmuster in der gesamten gesunden Kultur verbreitet. Dort entfacht es letztendlich das gleiche Todesmuster

Quelle: V. P. Kaznacheyev u. a., „Distant Intercellular Interactions in a System of Two Tissue Cultures“, in Psychoenergetic Systems, Bd. 1, Nr. 3, März 1976, S. 141-142.

Kommunikation in Organismen

Es dämmerte Popp, dass diese Emissionen auch außerhalb des Körpers einen Zweck erfüllten. Die Wellenresonanz diente nicht nur der Kommunikation innerhalb des Körpers sondern auch der Kommunikation zwischen verschiedenen Lebewesen. Zwei gesunde Individuen „saugten gegenseitig Photonen“, wie er es nannte, indem sie diese austauschten.

Popp erkannte, dass mit diesem Austausch vielleicht das Geheimnis entschlüsselt werden konnte, welches ein rätselhaftes Verhalten im Tierreich seit jeher umgab: die vollkommene und spontane Koordination von Fisch- oder Vogelschwärmen.

Zahlreiche Experimente über das Heimfindevermögen von Tieren konnten aufzeigen, dass diese Fähigkeit nichts mit altgewohnten Pfaden, Gerüchen oder dem Magnetfeld der Erde zu tun hat, sondern vielmehr auf einer Form schweigender Kommunikation basiert, die wie ein unsichtbares Gummiband wirkt, auch wenn die Tiere meilenweit voneinander entfernt sind.

Bei Menschen gibt es noch eine weitere Möglichkeit. Wenn wir die Photonen anderer Lebewesen aufnehmen, können wir deren Informationen nutzen, um unser eigenes fehlerhaft gewordenes Licht zu korrigieren.

Popp hatte begonnen, mit dieser Idee zu experimentieren. Wenn krebsverursachende Chemikalien in der Lage waren, die Biophotonen-Emissionen des Körpers zu verändern, dann konnten andere Substanzen vielleicht wieder eine bessere Kommunikation herstellen. Popp überlegte, ob bestimmte Pflanzenextrakte den Charakter der Biophotonen-Emissionen von Krebszellen verändern könnten, so dass diese Zellen wieder mit dem Körper kommunizierten.

Er experimentierte mit einer Reihe nicht toxischer Substanzen, die sich in der Krebstherapie als wirksam erwiesen hatten. Mit einer einzigen Ausnahme erhöhten diese Substanzen nur die Photonenabstrahlung der Tumorzellen und machten diese daher für den Körper noch tödlicher.

neuronenkern

Diese schematische Darstellung des Kernbereichs eines Neurons (ohne distales Axon und Dendriten) zeigt parallel angeordnete Mikrotubuli, die über Mikrotubuli-assoziierte Proteine (MAPs) miteinander verbunden sind. Die Mikrotubuli in Axonen sind langgezogen und ohne Unterbrechungen aneinandergereiht, während sie in Dendriten unterbrochen sind und verschiedene Polaritäten aufweisen. Die verbindenden Proteine schließen die Mikrotubuli mit den Membranproteinen zusammen, zu denen auch die Rezeptoren auf den dendritischen Dornen zählen.

Einen Erfolg konnte er lediglich mit Misteln verzeichnen. Diese schienen dem Körper dabei zu helfen, die Photonen-Emissionen der Tumorzellen zu „resozialisieren“ und wieder zu normalisieren.

In einem von vielen Fällen traf Popp auf eine Frau in den Dreißigern, die an Brust- und Vaginalkrebs litt. Popp fand ein Mistelpräparat, das die Kohärenz in den Krebsgewebeproben wieder herstellte. Mit Zustimmung ihres Arztes brach die Frau alle anderen Behandlungen ab und nahm nur den Mistelextrakt zu sich. Nach einem Jahr waren praktisch alle ihre Laborwerte wieder normal.

Für Popp war die Homöopathie ebenfalls eine Form des Photonensaugens. Er betrachtete sie als eine Art „Resonanz-Absorption“. Homöopathie beruht auf der Vorstellung, dass Ähnliches mit Ähnlichem behandelt werden kann. Ein Pflanzenextrakt, der in Konzentration einen Nesselausschlag hervorruft, wird in extrem verdünnter Form verwendet, um diesen zu behandeln. Wenn eine aus dem Ruder gelaufene Frequenz im Körper bestimmte Symptome hervorruft, geht man davon aus, dass eine hohe Verdünnung der Substanz, die zu eben diesen Symptomen führt, gerade diese Frequenz trägt. Wie bei einer schwingenden Stimmgabel kann die geeignete homöopathische Lösung die abnormalen Oszillationen anziehen und absorbieren, sodass der Körper wieder vollständig gesunden kann.

Popp glaubte, dass elektromagnetische Signale auf molekularer Ebene auch eine Erklärung für die Akupunktur liefern könnten. Nach der traditionellen chinesischen Medizin verfügt der menschliche Körper über ein System von Meridianen, die tief im Gewebe verlaufen und eine unsichtbare Energie transportieren, welche die Chinesen als Chi oder Lebenskraft bezeichnen. Man nimmt an, dass das Chi durch die Akupunkturpunkte in den Körper eintritt und von dort aus in tiefer liegende Organstrukturen einfließt (die nicht mit denen der westlichen Biologie übereinstimmen). Krankheit tritt auf, wenn diese Energie an irgendeiner Stelle ihres Weges blockiert wird. Nach Popps Ansicht schickt das Meridiansystem spezifische Energiewellen zu den einzelnen Zonen des Körpers.

Die Forschung konnte nachweisen, dass viele Akupunkturpunkte einen erheblich geringeren elektrischen Widerstand aufweisen als die umgebende Haut (zehn Kiloohm im Vergleich zu drei Megaohm).

Der orthopädische Chirurg Dr. Robert Becker, der umfangreiche Forschungen im Bereich der elektromagnetischen Felder des Körpers durchgeführt hat, entwickelte ein spezielles Elektrodengerät, das man wie einen Pizzaschneider am Körper entlangrollen kann. In zahlreichen Untersuchungen stellte er fest, dass bei jeder einzelnen Versuchsperson die elektrischen Ladungen den chinesischen Meridianpunkten entsprachen.2

Licht im menschlichen Bewusstsein

Ich erwähne die folgenden, hochaktuellen Forschungsarbeiten für diejenigen, die sich gerne ein Bild davon machen möchten, in welche Bereiche die Erforschung und Theorie der Photonen hineinreichen kann.

In ihrer richtungsweisenden Arbeit mit dem langatmigen Titel: „Orchestrated Objective Reduction of Quantum Coherence in Brain Microtubules: The ‚Orch R‘ Model for Consciousness“ beschreiben Stuart Hameroff und Roger Penrose das Gehirn als einen Quantencomputer, dessen Hauptarchitektur aus zytoskelettalen Mikrotubuli und anderen, in jeder einzelnen Neuronenzelle des Gehirns anzutreffenden Strukturen besteht.

Untersucht man ein Neuron, so findet man zahlreiche hohle Röhrchen, die das Axon umgeben. Diese Mikrotubuli hielt man bisher für eine Art Gerüst zur Abstützung der Nervenfaser, doch auf den zweiten Blick könnten sie sich durchaus als Strukturelemente unseres Bewusstseins erweisen.

Die besonderen Eigenschaften der Mikrotubuli, die sie für Quanteneffekte prädestinieren könnten, sind ihre kristalline Gitterstruktur, ihr hohler innerer Kern, ihre Organisationsfunktion innerhalb der Zellen und ihre Fähigkeit, Informationen zu verarbeiten. Nach den Erkenntnissen der Forscher scheint ihre Größe perfekt geeignet, um Photonen des UV-Bereichs zu übertragen.

Hameroff und Penrose drücken es so aus:

„Wenngleich die Mikrotubuli und andere zytoskelettale Strukturen nach herkömmlicher Anschauung bisher als „knochenähnliche“ Gerüststrukturen galten, scheinen sie doch auch kommunikative Zwecke zu erfüllen und bei der Informationsverarbeitung eine Rolle zu spielen. Anhand traditioneller Modelle lässt sich aufzeigen, wie die Tubuli bei konformativen Zuständen innerhalb des Mikrotubuli-Gitters mit benachbarten Tubuli interagieren können, um wie in einem molekularen ‚zellulär automatisierten‘ Computersystem Information darzustellen, weiterzuleiten und zu verarbeiten (z. B. Haeroff und Watt, 1982; Rasmussen u. a., 1990; Hameroff u. a., 1992).“3

Hameroff und Penrose stellen in ihrer Arbeit ein auf der Quantentheorie basierendes Modell vor, das die Mikrotubuli mit dem Bewusstsein in Verbindung bringt. Nach diesem Modell herrscht im Gehirn Quantenkohärenz, die dort so lange abgeschirmt wird, bis in Bezug auf die Quantengravitation eine bestimmte Schwelle erreicht worden ist. Der daraus resultierende selbstorganisierte Kollaps erzeugt spontan ein Ereignis im „Jetzt“. Durch die Abfolge solcher Ereignisse entstehen Zeitfluss und Bewusstsein.

Machen Sie sich keine Gedanken, wenn Sie diese Ausführungen nicht verstanden haben. Das ist harte Kost, doch es beweist, dass sich im Inneren des Körpers tatsächlich Photonen – inneres Licht – befinden. Sie bilden die Grundlage praktisch aller menschlicher Zell- und Systemfunktionen. Gelang es den russischen Wissenschaftlern tatsächlich, mithilfe ihrer Laser ein Salamander-Embryo in einen Frosch zu verwandeln? Ich möchte lieber abwarten, bis genauere Einzelheiten des Experiments veröffentlicht worden sind und einer Überprüfung unterzogen werden können. Doch nun, da ich über die inneren Lichter Bescheid weiß, bin ich viel weniger geneigt, das als bloße Fiktion abzutun.

Endnoten

  1. Dr. Mae-Wan Ho, „The Real Bioinformatics Revolution: Proteins and Nucleic Acids Singing to One Another?“, ISIS, 2. Februar 2007. Die Abhandlung kann auf Anfrage bezogen werden über report@i-sis.org.uk; eine Zusammenfassung findet sich unter http://tinyurl.com/6oqyxgt.
  2. Entnommen aus: Lynne McTaggart, „The Field: The Quest for the Secret Force of the Universe“, HarperCollins, London, 2001.
  3. Stuart Hameroff und Roger Penrose, „Orchestrated Objective Reduction of Quantum Coherence in Brain Microtubules: The ‚Orch R‘ Model for Consciousness“, 1996, http://tinyurl.com/alcek.


Kommentare

Kommentar von Klaus Lehmann (03. August 2012, 11:11 Uhr)

Frage an Dr. Popp:
Ich erinnere mich daran, dass man früher annahm, dass es nicht gut sei, wenn Kinder mit alten Leuten dauernd zusammen schliefen. Heute beobachte ich, das Paare mit extremen Altersunterschied sich äußerlich vom Alter her, in vielen Fällen angleichen.
Ist dazu mal eine Studie erstellt worden?


Kommentar von the future (31. August 2012, 21:55 Uhr)

Tja, die einen glaubten, es sei Gott, bei den anderen ist es "die Natur". Das war auch für mich viele Jahre eine ungenügende Aussage. Es ist wie das Phänomen. Irgendwann werden wir die Zusammenhänge verstehen lernen, hoffentlich nur für gute Zwecke!


Kommentar von the future (31. August 2012, 22:04 Uhr)

Achso, das Phänomen.
[...]mit der Kraft der Bilder (Imagination), Krankheiten zu heilen, Hunger zu stillen und körperlich und geistige Höchstleistungen zu erziehlen.


Kommentar von vitality mobil (01. September 2012, 15:09 Uhr)

Auf diese Informationen bin ich bereits vor ca. einem Jahr durch die Firma ProLight gestoßen.
Mich interessiert, in wie weit die angebotenen Therapiegeräte tatsächlich (nach Popp u.a.) wirksam sind.
Leider gleicht der "Gesundheits"-Markt eher einem Bazar, wo es sehr schwer ist, die Spreu vom Weizen zu trennen. Ein paar bunte Lichter bedeuten nicht zwingend wirksame Licht/ Photonentherapie.
Hat die Redaktion hierzu Erkenntnisse?
Gibt es verschiedene Anbieter im (wiss. fundiertem) Vergleich?


Tags: lichtnahrung, lichtwesen

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