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Endometriose

- verkannte Frauenerkrankung

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Endometriose


 

         hier folgen:

  • Luna yoga Übungen
  • Was ist Endometriose - medizinische und energetische Sichtweisen
  • Berichte und Erfahrungen von betroffenen Lehrerinnen
  • Beratungsstellen
  • Literatur


"Wichtig bei der Endometriose erscheint mir der Zusammenhang von Blutzysten und Herzbluten.

Dem nachzuspüren und zu begegnen um es dann loszulassen. Bei mir lösten sich nach intensiven Ausbildungswochenenden, die mein Herz rührten und berührten im Laufe der nächsten Tage und Wochen Zysten auf.

Dabei sollte Frau sehr liebevoll mit sich selbst sein, und nicht zu viel auf einmal von sich erwarten" (eine betroffene Lehrerin)

 

Luna Yoga Übungen 

(die du in Luna Yoga Kursen/ Einzelstunden lernen kannst)

Giraffe, Hexenkessel, Neuland

(im Buch: Die bewegte Frau von Adelheid Ohlig)

Die sanften Spürübungen wie Beckenschaukel, Kuschelmassagen, Schmetterlinge, Krebs taten mir sehr gut.

Herzöffnende Übungenwie z.B. Elefant, Kobra, Herzkrokodil, Amazone, Muschel und Tänzerin förderten meinen Mut, mich Verletzungen zu stellen. Und auch der Falter mit seinen Qualitäten Öffnen und Schließen (Schutz) unterstützten mich in meinem Vertrauen, mich, mein Becken und mein Herz gut schützen zu können.

Visualisierungen, Körperreisen und die Auseinandersetzung mit meinem Körper auf kreativer Ebene(Tonen, Gipsen, Körperbemalung, Fotos) lassen mich meinen Körper immer mehr als etwas Schönes erfahren.

 

weitere Übungsvorschläge

Die Übungen sollten nach einer guten Vorbereitung mittels Atemübungen durchgeführt werden.

Im Vierfüsslerstand das Beckenkreisenin beide Richtungen.  Bei Fortgeschrittenen Muladbandha und Uddyana Bandha einbeziehen.

In die kleine Brückekommen (Setubandha) und dann das Beckenkreisen beide Richtungen. Lustvoll.

 Supta-Virasana mit Polsterbis 5 Minuten.

Für Fortgeschrittene Ardha-Matsyendrasanaan die Wand (intensive Drehung für Wirbelsäule und tiefe Massage der unteren Beckenorgane)

Für Anfängerinnen - Yoga Mudramit Partnerin, Tiefenatmung im Bauch-Beckenbereich

 


Medizinische Sichtweise

 

Nur einige wenige Schriften ließen sich zu diesem schwer fassbaren Thema finden. Bis heute gibt es keine 100% gesicherte, wissenschaftliche Untersuchung dazu, allenfalls Teilergebnisse, Vermutungen, Theorien.

Endometriose ist keine klar einzugrenzende Krankheit, sondern sehr vielschichtig in ihren Ursachen, unterschiedlichsten Erscheinungsformen und den oft damit einhergehenden zahlreichen Beschwerden.

Es wird davon ausgegangen, daß sich gebärmutterschleimhautähnliches Gewebe außerhalb der Gebärmutter, hauptsächlich im Beckenbereich ansiedelt, und dort aktiv wird. Dies kann z.B. in der Muskelschicht der Gebärmutterwand, im/am Eileiter, im/am Eierstock, Douglashöhle, Darm Blase, Arme, Beine, sowie in seltenen Fällen sogar in Gehirn und Lunge vorkommen.

 

Diese gutartigenWucherungen unterliegen oft ebenso dem Hormonzyklus der Frau wie die Gebärmutterschleimhaut (Endometrium), die sich im Laufe des Zyklus für eine evt. Einnistung eines befruchteten Eis, aufbaut, und bei der Menstruation von der Gebärmutter losgelassen wird.

Diese Endometrioseherde wachsen unter dem Einfluß von Östogenenund können während der Mens ebenfalls bluten. Da das Blut außerhalb der Gebärmutter nicht abfließen kann, bilden sich im Laufe der zeit sogenannte Schokoladenzysten, die das Blut des zyklischen Gewebes aufnehmen.

Darüber hinaus gibt es aber auch zyklisch unabhängige Endometrioseherde, deren Gewebe eher der Gebärmutterhalsschleimhaut oder den Eileitern ähneln. Die Vergrößerung und Verbreitung der Herde, deren Lage und die damit verbundenen Beschwerden sind sehr unterschiedlich. Es kommt zu Verklebungen, Verwachsungen, Organe und anderes Gewebe in diesen Bereichen können dadurch in ihrer Funktion beeinträchtigt werden. Die Folgen können sein: Schmerzen während des gesamten Zyklus, schmerzhafte Mens mit unterschiedlichsten Nebenbeschwerden, starke und/oder unregelmäßige Blutungen, Schmierblutungen, Zysten, Unfruchtbarkeit.

Die Ursachen der Endometriose sind rätselhaft, umstritten und sicherlich nicht allein im körperlichen Bereich zu suchen.

Ein wichtiger Aspekt scheint mir dabei die jeweils eigene Geschichte einer jeden Frau, deren soziales und gesellschaftliches Umfeld und ihre Entwicklung zu sein.

Körperliche Ursachenkönnen sein: Rückstau von Gebärmutterschleimhautzellen während der mens (bei 90% aller Frauen kommt das vor, aber „nur“ 5 - 25 % der Frauen leiden an Endometriose); Vererbung; Metaplasie (Veränderung von Zellen des Bauchfells); Umweltgifte wie z.B. Dioxin, was ein geschwächtes Immunsystem und ein Ungleichgewicht im Hormonsystem zur Folge hat; Verschleppung von Gewebe durch operative Eingriffe; Streuung von Endometriosezellen durch Lymph- oder Blutgefäße in andere Körperbereiche, embryonaler Entwicklungsfehler, u.a.

 

Schulmedizinische Behandlungsmethoden sind:

 

  • Bauchspiegelung (Lapraskopie): bietet sichere Diagnostik, Zysten werden wenn möglich dabei entfernt.
  • Operation/Bauchschnitt: Herde werden entfernt (oft kommen jedoch weiterhin neue Herde vor). Die Gebärmutter- und Eierstocksentfernung ist gängig.
  • Hormonelle Behandlung: Der Hormonspiegel wird soweit gesenkt, daß keine Blutungen mehr stattfinden, die Herde werden ausgetrocknet, können nach Beendigung der Behandlung aber wieder aktiv werden.

 

 

Alternative Ansätze/Gedanken im Umgang mit Endometriose

 

Wie oben schon angedeutet, wird hier der individuellen Geschichte betroffener Frauen mehr Zeit und Raum gegeben, was ich als sehr wichtig ansehe.

Die alternative Medizin/Heilweise bietet eine Vielzahl kultureller Möglichkeiten, sich selbst und seinem/ihrem Körper näher zu kommen. Sei es die Homöopathie, Akupunktur, Massagen, Ernährungsumstellungen, verschiedenen Entspannungsmethoden,...

 

Insbesondere das Luna-Yoga kann Frau unterstützen, einen liebevollen Kontakt zu ihrem Körper zu bekommen, positive Einstellungen zu angeblichen Mängeln zu finden und sich neu als Frau wahrzunehmen.

 

Die Arbeit mit dem Becken - unserer Mitte, unserer Kraftquelle -kann ungeahnte Dimensionen des eigenen Seins, unserer Eigenmacht eröffnen, und damit Zugang zu tieferen Schichten unseres Frauseins schaffen. Das Becken wird gut durchblutet, Mensbeschwerden können verschwinden, Zysten sich zurückbilden...

Wie auch im Luna-Yoga arbeitet Angelika Koppe von „Wildwuchs“ mit Visualisierungen in Form von Traumreisen ins Becken. Selbst von Endometriose betroffen, arbeitet sie seit Jahren mit Frauen, die dieses Krankheitsbild haben, als Selbstheilungsberaterin. Ihr Ansatz liegt nicht darin herauszufinden, WIE die Endometriose zustande kam, sondern WASihre Aufrechterhaltung bewirkt. Visualisierungen innerer Bilder geben die Möglichkeit, verschollene Bewusstseinsschichten wahrzunehmen und bewusst damit umzugehen, innerste Bedürfnisse und Wünsche anzunehmen.

Selbstheilung durch Auflösen und Loslassen von Ängsten und alten Verletzungen.

Mit dieser Methode kann Frau Platz für Neues schaffen und sich selbst liebevoll an die Hand nehmen.Ein abenteuerlicher, aufregender Weg, nicht immer einfach in dieser patriarchalen Gesellschaft.

Noch ein paar Gedanken von Dr. Christiane Northrup (Frauenkörper/Frauenweisheit) zu dem Thema: Sie bezeichnet die Endometriose als Konflikterkrankung, d.h. die innersten emotionalen Bedürfnisse einer Frau sind mit dem, was nach außen dringt, nicht konform. Die Erwartungen der Außenwelt stehen im Vordergrund, das eingene Wesen wird zu wenig gespürt und gelebt.

Der Körper bedient sich der Endometriose um auf sich aufmerksam zu machen. Frau wird an ihre weibliche Natur erinnert, das Bedürfnis nach Pflege und  Schutz der eigenen Person, nach Unterstützung im Kontakt mit anderen Frauen drängt sich in den Vordergrund. Dr. Northrup sieht den Schlüssel zur Interpretation der individuellen Botschaft der Endometriose in der Interaktion von Gedanken, Gefühlen und Immunsystem. Bei Untersuchungen des Immunsystems bei Endometriosepatientinnen wurden häufig Antikörper gegen Eigengewebe (Autoantikörper) festgestellt. Das bedeutet, dass Aspekte des Selbst auf einer tiefen Ebene abgelehnt werden.

 

Luna-Yoga und Visualisierungen scheinen mir eine gute Kombination zu sein, unserer Frauenseele wieder Flügel zu verleihen, mit offenem Herzen in die weite Welt zu schreiten und sich selbst und das Leben lustvoll nach den eigenen Wünschen und Bedürfnissen zu füllen. Möge es einer jeden nach ihrer Art gelingen.

 

Meine Erfahrungen mit Luna-Yoga und Endometriose

Seit Beginn meiner Menstruation hatte ich massive Bauchkrämpfe, einhergehend mit Durchfall und Brechreiz. Einen Tag im Monat lag ich flach. Wärme, Ruhe, Fürsorge und Schmerzmittel begleiteten mich in diesen Tagen, die mich schmerzlich an meinen Frauenkörper erinnerten. Unangenehm, übelriechend, eklig. Im Alter von 21 Jahren platzten mir mehrere Zysten rund um den linken Eierstock. Diagnose: Endometriose. Operation, Hormonkur.

Kinderwunsch hat mich nie mit Verhütungsmitteln in Berührung gebracht. Vor ca. 5 Jahren wollte ich es genau wissen. Bauchspiegelung: beide Eileiter vernarbt, verwuchert, nicht durchgängig (links schlimmer).

Uniklinik Heidelberg mit Ziel Mikrochirurgie. Erneute Hormonkur, Bauchspiegelung und dann vielleicht Mikrochirurgie. Und wie wäre es mit einem Versuchsprojekt???

 

Mir sträubte sich innerlich alles. Fragen tauchten auf: Ist mir ein Kind es wert, mich in diese Maschinerie der Schulmedizin zu begeben? Wie stark ist dieser Wunsch? Ambivalenzen, Stürme! Ich bin ja gar nicht bereit, alles für ein Kind zu tun.

Der Preis erschien mir zu hoch.

Das Luna-Yoga entdeckte mich (dafür danke ich meiner Schwester von Herzen).

Wochenendkurs bei xy. Welch ein Glück, xx wohnt  in Karlsruhe. Sie begleitete und begleitet mich noch immer über Jahre liebevoll und geduldig.

Vorsichtiges Herantasten; Geduld, meine Langsamkeit anzunehmen; Selbstdisziplin; das Bemühen, mir eigenen Raum zu gewähren; Wertungen auflösen.

Das Abenteuer beginnt!

Ich gehe im Geist schwanger damit, die Luna-Yoga-Ausbildung zu machen (meinKind?). Die Sterne sind mir vwohlgesonnen.

Ich erfahre mich täglich selbst auf Neue. Lerne, meine Unzulänglichkeiten zu lieben, gehe nach wie vor mit mir schwanger und bin gespannt, was ich gebäre!

 

Meine Mensschmerzen sind manchmal völlig weg oder aber so, dass ich keine Schmerzmittel mehr brauche. Beim Arbeiten erlaube ich mir, mich zurückzuziehen.

Januar 1997: Immer wieder Schmerzen links. Diagnose: Zyste von 3,5 - 4 cm am linken Eileiter.

Was will sie mir sagen? Hoppla, mach mal langsam! Sie zeigt mir immer wieder, wie ich meinen Alltag bewältigen kann ohne in Hektik und innere Unruhe zu verfallen (mein Barometer).

Ansporn für intensiveres Luna-Yoga üben.

Das 1. Ausbildungswochenende 1997: Mein Herz blutet, alte Verletzungen, Beziehungen tauchen auf, Knoten lösen sich. Liebevolle Fürsorge begegnet mir.

Meine Kniegelenke laufen heiß, rotieren, tun weh. Bewegung ohne Pause über mehrere Wochen hinweg. Beginne mit Visualisierungen von A. Koppes Kassetten zur Selbstheilung. Ich springe, tanze, massiere, schaue neugierig in diese, mir fremde Welt - mein Körper. Die Reise führt mich wieder zu meinem Herzen. Es blutet und weint noch immer. Herzbluten - Blutzysten (Schokoladenzysten).

Klick, Klick, Klick,...  Beziehungsklärung steht an. Unwesentliches vom Wesentlichen trennen (mein Körper verwertet die Nahrung sehr undifferenziert,, d.h. meine geistigen Unklarheiten spiegeln sich im Körper). Im Hier und Jetzt leben und genießen.

Meine zerstreute Gebärmutterschleimheit und meine mentale Zerstreutheit.

 

Die Gebärmutter hatte ich bis dahin außer acht gelassen. Die Zysten sitzen doch an Eileiter und Eierstock. Liegt der Anfang in meiner Gebärmutter? Was bedeutet sie für mich? Was will ich gebären? Hier stehe, liege, tanze ich heute und will dem weiter nachspüren, meinem Herzen Gutes tun, indem ich mich Verletzungen stelle und nicht immer die Flucht ergreife. Das Luna-Yoga gibt mir dafür die Kraft und den Mut und wird immer mehr zu einer Freundin fürs Leben, die es weiter zu pflegen und zu hegen gilt.

Ich will mir die Zeit nehmen, die mir das Leben dafür bereit hält.

 

P.S. Zystenkontrolle 5/97: Enttäuschung, keine Veränderung. Keine??  Sie ist nicht weitergewachsen, das ist doch was!!!

 

 „ Luna Yoga und Endometriose“ -eine Betroffene - Lehrerin

 

„Irrungen und Wirrungen“ im Bauch. Der Bauch als feines Nervengeflecht nimmt sensibel wahr und verarbeitet auf seine Weise. Die Gebärmutter ein offenes Gefäß- aufzunehmen. Dass es auch Grenzen gibt, Lust, feines sinnliches Wahrnehmen, ein Gespür für das, was mir nicht gut tut und für das, was mir gut tut, hat Luna Yoga mich gelehrt. Da braucht’s manches: frische Luft und Wärme für den Bauch (atmen: über die Anregung der Blutzirkulation gelangt der Sauerstoff dorthin, wo er gebraucht wird), Zärtlichkeit (der eigenen Hände?), Boden unter den Füßen, einen guten festen Stand und eine Portion Mut verbunden mit frischer Neugier, Vertrauen zu fassen und sich aus all den Irrungen und Wirrungen zu ent-wickeln.

Jede tut’s auf ihre Weise.

Manchmal scheint mir diese Erkrankung wie eine Offenbarung des Umgangs mit „Weiblichkeit“ in unserer Gesellschaft. Noch immer ist Endometriose „rätselhaft“ für die Wissenschaft und angeblich nicht heilbar.

Wenn ca. 10% der Frauen in Deutschland daran erkrankt sein sollen, lässt es wohl kaum mehr übersehen, dass etwas aus dem Lot ist. Was braucht es, dass Frauen sich mit sich, mit ihrem Körper in ihrem Umfeld wohl fühlen? So komplex diese Erkrankung sein mag, scheint sie doch reich an Schätzen, die ans Licht wollen.

 

Ich wünsche Euch viel Vertrauen, Freude und Neugier beim Begleiten von Frauen auf diesen Weg.




Endometriose - verkannte Frauenerkrankung
Gepostet von: Endo aus: http://www.womenbasic.com/modules.php?op=modload&name=News&...


Frauen und Gesundheit
Was ist Endometriose?
Endometrium = Gebärmutterschleimhaut, davon leitet sich Endometriose ab. Das ist Gewebe (Schleimhautinseln), das sich irgendwo im Körper ansiedelt, vor allem in und an den weiblichen Geschlechtsorganen oder in der Nähe davon, z.B. Eierstöcke, Gebärmutter, Eileiter, Scheide, aber auch Blase, Harnleiter, Darm und in wenigen Fällen sogar in der Lunge, im Kopf oder am Zwerchfell. Endometrioseherde können Zysten (sogenannte Schoko-Zysten), Verwachsungen und Beschwerden, vor allem vor und während der Menstruation verursachen.


10 % der Frauen leiden an Endometriose, 50 % davon mit Schmerzen. Bei 60 % der Frauen, die ungewollt kinderlos sind, ist die Endometriose daran schuld.
Es können bis zu 7 Jahre zwischen Auftreten von Beschwerden bis zu Diagnose vergehen. Diese Krankheit ist vererbbar, chronisch, lästig, schmerzhaft, aber nicht bösartig!

Welche Beschwerden kann Endometriose verursachen?
Durch Freisetzung von Prostaglandinen entstehen krampfartige Bauchschmerzen, migräneartige Kopfschmerzen, Rückenschmerzen.
Endometriose kann die Harnleiter ummauern und dadurch kann die Niere zugrunde gehen, was oft nicht bemerkt wird. Ist die Blase befallen, kann es zu Blutabsonderungen im Harn während der Regel kommen.
Endometriosezellen siedeln sich an der Oberfläche der Eileiter an, die bei der Menstruation mitbluten und Schoko-Zysten bilden, da dieses Blut nicht abfließen kann. Endometriose im Eileiter kann Unfruchtbarkeit verursachen, weil die Eileiter verklebt werden oder zu einer Eileiterschwangerschaft führen.
Durch die Verwachsung von Eierstock und Darm kann es zu Schleim- und Blutabsonderungen am Stuhl führen bzw. zu Darmverschluss.

Die Beschwerden hängen von der Schmerzintensität ab. Es gibt Frauen mit schwerer Endometriose, die keine Beschwerden haben und Frauen, die nur punktuelle Herde haben und intensive Beschwerden.

Wie kann die Diagnose Endometriose gestellt werden?
Eventuell durch Ertasten einer Verdickung in der Gebärmutter oder Erkennen von Zysten im Ultraschall.
Eine Bestätigung der Diagnose Endometriose kann nur durch Bauchspiegelung (= Laparaskopie) und Entnahme von Gewebeproben erfolgen


Was ist der ÖEV?
Jede 10. Frau im gebärfähigen Alter leidet an Endometriose und die Zahl steigt stetig an. Die Patientinnen werden immer jünger und das Ausmaß der Erkrankung immer größer. Trotzdem dauert es vom Auftreten der ersten Symptome bis zur endgültigen Diagnosestellung im Durchschnitt noch immer 7 Jahre!Der Leidensweg und der Leidensdruck der betroffenen Frauen ist enorm. Die Erkrankung bringt nicht nur physische Komplikationen mit sich, sondern beeinträchtigt auch das psychosoziale und oft auch das berufliche Umfeld der Erkrankten.Der ÖEV gibt betroffenen Frauen die Möglichkeit, sich mit Leidensgenossinnen auszutauschen. Tipps und Erfahrungen werden weitergegeben, um Betroffenen das Leben mit Endometriose zu erleichtern.Ein weiteres Anliegen des ÖEV ist es, die Information über die Erkrankung zu verbessern und mit Ärzten zu kooperieren.

Was bietet der ÖEV?
Monatliche Treffen
Vergünstigter Eintritt bei Vorträgen mit Ärzten und medizinischem Personal
Laufend neueste Informationen zum Thema Endometriose per e-Mail
Zugang zu Studien in Wien
Bibliothek zum Thema Endometriose
Videoaufzeichnungen zum Thema Endometriose
Zusammenarbeit mit Ärzten, Personen aus dem Gesundheitswesen
Öffentlichkeitsarbeit
Informationsveranstaltungen an Schulen

Wo können Sie uns finden?
Österreichische Endometriose Vereinigung Martha-Frühwirt-Zentrum
Obere Augartenstraße 26-28
1020 Wien
TelNr.: +43 (0) 676 444 73 44

 

Endometriose-Vereinigung Deutschland e.V.

Bernhard Göringstr. 152

04277 Leipzig

 

Literatur:

FFGZ Berlin, „Endometriose - Verstehen und Verändern“, 1996

Dr. med. Christiane Nortrup: Frauenkörper - Frauenweisheit, 1996

Dr. med. Avril Schneider: „Frauenbeschwerden natürlich behandeln, 1995

Angelika Koppe, Wildwuchs „Endometriose“

 

Tags: endometriose

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