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BELTANE 30.04/01.05.

Walburgis - Lebenskraft - Sexualität

Fest der Sinnlichkeit - Lust - Lebensfreude - Erotik

Heilige Hochzeit : Himmel und Erde vereinen sich in Liebe

Fruchtbare Vereinigung des männlichen (Sonnenstrahl) und des weiblichen (Erde)

 

SEMINARE

meistens Samstag davor


Samhain - 31. 10

Jul - 21. 12

Imbolg - 02. 02.

Ostara . 20. 03.

Beltane - 01. 05.

Litha 21. 06.

Lammas - 02. 08.

Marbon - 23.09.

 

der Keltische Jahreskreis

die JahresKreisFeste


Jahreskreisfesteste

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



Beltane - WALPURGIS - Maifest

Beginn des Sommers (gegenüber: Samhain 31. 10 = Winterbeginn)

Bel = strahlend, leuchtend, glänzend, Tene/teine = Feuer

Wal aus walus = Stab, Zauberstab, wala = Zauberin, seherin,

vilasa = himmlisch, paradiesische Freude

Fest der Sinnlichkeit - Lust - Lebensfreude - Erotik

Heilige Hochzeit : Himmel und Erde vereinen sich in Liebe

Fruchtbare Vereinigung des männlichen (Sonnenstrahl) und des weiblichen (Erde)

RITUALE

Maibaum und Kreistänze / Trancetänze

Freudenfeuer und übers Feuer springen

Sinnlichkeit  und Lebenslust entdecken - feiern, tanzen, lachen, ...........
Feiern und erkennen der eigenen Weiblichkeit, Schönheit und Lust
Wahrnehmen mit allen Sinnen – die Sinnlichkeit

Zu Beltane wandelt sich die jungfräuliche Frühlingsgöttin zur lustvollen Geliebten, die bereit ist sich auf die Vereinigung einzulassen.

Die sinnliche, erotische, rote Göttin erwacht.

Die Göttin der Liebe und der Leidenschaft. Sie sprüht vor Lust und Freude und feiert und tanzt ihr Leben. Walpurgis ist die Nacht auf den ersten Mai. Der Schleier zwischen den Welten ist dünn. Meditationen in der Nacht draußen in der Natur helfen uns den Schleier zu lüften. Träume und Visionen lassen sich leicht manifestieren.

Es ist ein Fest der Liebe, Lust und der Lebensfreude. Der Sieg der Sonne wird ebenso gefeiert, wie die Fruchtbarkeit der Erde und der Menschen. Den Mai kann man wirklich mit allen Sinnen wahrnehmen und genießen. Das Eintauchen in die süße Welt der Sinne, lässt auch Sinnlichkeit entstehen. Frühlingsgefühle breiten sich aus.

Die römische Göttin Venus ist beispielsweise eine Vertreterin. Sie ist die Göttin der Liebe, der Sinnlichkeit, der Schönheit, des Genusses und der Heiterkeit. Sie ist Schöpferin aller Dinge und auch bekannt als Garten – und Frühlingsgöttin.

Venus kann uns helfen, die eigene Weiblichkeit und Schönheit wahrzunehmen und neu zu entdecken. Sie hilft uns auch, uns so anzunehmen und zu lieben wie wir sind.


Fest der Fruchtbarkeit der Erde 

Das Beltanefest hat einen starken Bezug zum Mond und zum Wasser.

Die Mondzauberin in der keltischen Mythologie ist Morgane le Fay - sie symbolisiert auch die dunkleren Seelenkräfte, die ebenso wie die helleren angenommen und integriert werden wollen.

Beltane bedeutet Licht und Feuer. Es ist das erste Sommerfest. 2012 steht Vollmond zu Beltane im Skorpion. Der Skorpionmond repräsentiert eine starke Wasserqualität, die tief in unsere Gefühlsebenen eindringt und auch Schatten und Unbewusstes auslotet. In diesen Zeiten können wir mit unseren dunklen Seiten konfrontiert werden, mit unseren Ängsten und was dahinter liegt. Skorpion steht auch in Verbindung mit den Sexual- bzw. Reproduktionsorganen und dem gesamten Bereich der Fruchtbarkeit. In diesem Sinne verstärkt er die Energie dieses Maifestes. 


Vor allem in der Morgen- und Abenddämmerung ist zu Beltane das Netz des Lebens mit seinen magischen Mustern besonders gut wahrnehmbar. In dieser Zeit kann man sich öffnen für den Spirit der Steine, der Kräuter und Bäume. 

Uralt sind die Fruchtbarkeitsriten, die zu Beltane die Vereinigung des Männlichen mit dem Weiblichen feiern. Zu dieser Zeit wird auch den heiligen Brunnen und Quellen besondere Aufmerksamkeit geschenkt. Sie stellen die weiblichen Organe der Erde dar. Die Erdgöttin wurde von den Kelten als Gefährtin des Sonnengottes angesehen, die beide Leben schenken. Die Mondgöttin war die ursprüngliche Mutter der Schöpfung in den tieferen Mysterien des Lebens und hatte die Macht, Leben im spirituellen Sinn zu bewahren oder zu zerstören.

Mythen des Festes

Der Ursprung der Maifeste liegt wahrscheinlich in uralten Fruchtbarkeitsritualen, die der lustvollen Vereinigung von Mann und Frau diensten.

Während des Beltane Festes gingen früher, bevor die Kirche das immer mehr unterband, die Dorfbewohner hinaus auf die Felder und zündeten Freudenfeuer an. Die Menschen tanzten rund um das Feuer und liebten sich dann in den Feldern.

Es war Brauch, dass sich die maskierten Teilnehmer in freier Wahl einen Partner wählten und mit ihm die Wonnen der Liebe teilten. Alle ehelichen Bündnisse waren für diese Nacht aufgehoben. Man nannte diese Nacht auch „ Freinacht “

Das Lieben in den Feldern sollte die Fruchtbarkeit der Pflanzen fördern ..

In der „ Heiligen Hochzeit “ vereinte sich die männliche Schöpferkraft mit der Weiblichen. In der Götterhochzeit kam es zur Vermählung von Erde und Himmel.

aus: jahreskreis und medizinrad





aus Göttinnengeflüster - Elsa Schleusi:

https://www.facebook.com/events/184424398341211/


Beltane - Walpurgis

Siegesfest der Sonne

Dies war ja eines der wichtigsten Feste überhaupt und vielleicht kann man seine Bedeutung ein bißchen aus dem Folgenden erkennen.
Kennzeichnet Samhain im Keltischen Kalender den Beginn des Winters und den Tod des Jahrskreis-Königs, so bedeutet Beltane der Beginn des Sommers. Und so wie Samhain ein Fest des Todes und der Toten und Ahnen ist, so ist Beltane ein Fest des Lebens, der Fruchtbarkeit, der Vereinigung, der Zeugung und des Sieges der Sonne und des Sommers über den Winter.

Jahrestag und Jahresnacht

Die Kelten nannten das Sommerhalbjahr auch "Jahrestag" und das Winterhalbjahr "Jahresnacht".
Wie stark mußte sich in diesen Menschen die Wirkung der Sonne ausgedrückt haben. Der Winter, der viel mehr wie heute gekennzeichnet war von Kälte, Hunger, Krankheiten und Tod. Eine gefährliche Jahreszeit, die mit viel Angst verbunden war. Dann der Sommer mit seiner lebenspendenden Sonne, der Wärme, seinen vielen Früchten ...
Da kann man sich vielleicht noch vorstellen, welches Glück und welche Freude die ersten Sonnenstrahlen und der Beginn des Frühjahrs und Sommers für diese Menschen brachten. Bedeuteten sie doch, daß das Leben weiterging. Daß man sozusagen überlebt hatte. Das war wie ein Wunder.

1. Mai

Mit dem 1. Mai beginnt bei den Kelten das Sommerhalbjahr, das vor allem durch Fröhlichkeit, Wärme, Licht, Feste und Feiern gekennzeichnet war.
Der 1. Mai liegt zwischen der Frühlings-Tag-und-Nachtgleiche und der Sommersonnwende.
Beltane wurde früher wohl am nächstgelegenen Vollmond, heute allerdings vorwiegend in der Nacht auf den 1. Mai gefeiert.

Namensbedeutung von BEL-TANE

Beltane war das Fest der "Strahlenden Sonne". BEL bedeutet strahlend, leuchtend, glänzend. TENE oder auch TEINE ist das "Feuer". Der keltische Sonnengott trägt den Namen "Belenus", "Bel", "Bal".

Heilige Hochzeit

Beltane war das Fest der großen Vermählung oder auch Heiligen Hochzeit, der Götterhochzeit Hieros Gamos, der Vermählung von Himmel und Erde.
Und im kleineren Maßstab die Vermählung von König und Königin, König und Land. Denn die Königin war immer schon die Repräsentantin des Landes, der Erde und des Volkes.
In den germanischen Bereichen ist diese Götterhochzeit überliefert in der Brautwerbung Odins um die Himmelsherrin Freya.

Dionysos-Kult

Auch im griechischen Dionysos-Kult sehen wir das deutlich.
Im Zentrum stand der Zeugungsakt, der Voraussetzung für die Entstehung neuen Lebens war, Voraussetzung auch für die Auferstehung, für die Wiedergeburt. Dionysos verdankt sein Leben der großen Götterhochzeit, wie sein Name besagt: Dionysos heißt "Sohn Gottes" von DIOS = "Gott" und NYSOS = " Nachfolger, Frucht, Sohn, Erbe". Seine Mutter war SEMELE, eine phrygische Göttin, deren Name "Erde" bedeutet.
Dionysos war demnach der Sohn Gottes und der Erde. Sein Name stand für die mystische Vereinigung, für das rauschhaft-erotische Treiben, das alle Frühlingsfeste in allen Kulturen ausmacht.
Auch die Iren hatten einen solchen Mythos, wo Gott Dagda (= Großer Gott/Sonne) und Morrigain = Morgana (= Große Königin/Erdmutter) sich in der Heiligen Hochzeit vereinten. Ihre geschlechtliche Vereinigung fand unter der Erde statt in einem Dolmen Irlands, der heute noch als das "Bett der Gatten" bezeichnet wird. Der Sonnenstrahl, der in die Erde eíndringt und dort neues Leben zeugt und die Erde befruchtet.

Jahreskönig

Vom Jahreskreislauf her ist es so, daß der Jahreskönig, der an Jul = Wintersonnwende (heute auf Weihnachten verschoben) geboren wird, bis zu Beltane zum Jüngling herangewachsen ist und seine Königswürde einfordert.
Das wird in vielen alten Ritualen dargestellt, wo der junge Königsanwärter sich beweisen muß, indem er z.B. den mächtigsten Hirsch im Wald erlegt und damit seine Stärke beweist. Dieses Ritual wird wunderbar in dem Buch "Die Nebel von Avalon " von Marion Zimmer-Bradley beschrieben. Es gibt heute noch in vielen Gegenden sogenannte "Hirschwiesen", die auf dieses alte Ritual hinweisen.

Maibräuche:

Maibaum

Zu den wichtigsten Bräuchen, die sich bis heute erhalten haben, gehört die Aufstellung des MAIBAUMS.
Während heute nur noch im Dorfmittelpunkt oder an einem besonderen Platz dieser Maibaum aufgestellt wird unter ganz besonderen Feierlichkeiten, gab es in früheren Zeiten fast in jedem Garten einen Maibaum.
Zur Zeit Maria Theresias hatte dieser Brauch so gigantische Formen angenommen, daß die Kaiserin 1741 das weitere Aufstellen verbot, da viele tausend Baümchen umgeschnitten wurden. Sie standen nicht nur vor jedem Haus, sie standen oft sogar in jedem Zimmer.
Dieser MAIBAUM hatte eine ganz besondere Bedeutung. Vor dem Aufstellen wird der Maibaum festlich geschmückt. Er bekommt einen KRANZ aus frischem Grün, der von den Mädchen und jungen Frauen des Dorfes gewunden wird. Außer Weiden, Birken und Tannenreis werden auch viele Frühlingsblumen mit eingeflochten. Oft enthält der "Maien" noch Eier, Gebildbrote und Würste. Mancherorts erhält der Maibaum auch eine Krone aus Metall und bunten Bändern, die schräg über den Stamm gewickelt werden. Der Maibaum hatte die kultische Bedeutung eines "Riesen-Phallus", der in die lebengebärende Erde gerammt wurde und auf diese Weise die Götterhochzeit versinnbildlichte. Der Maikranz, der an der Spitze angebracht wurde, konnte einerseits Symbol der Vulva, andererseits durch die darin eingeflochtenen jungen Reiser und Heilpflanzen Symbol für neues Leben und Gesundheit sein.
Der enge Zusammenhang Maibaum - Erdmutter ist heute noch daraus ableitbar, daß der Maibaum jetzt vielerorts auch "Marienbaum" genannt wird. Der Phallus war Symbol für die schöpferische lebensweckende Kraft des Himmels, die ja vor allem gerade für das damalige bäuerliche Leben von ungeheurer Wichtigkeit war. Ohne diese Kraft gibtes kein Leben und keine überlebenswichtige Fruchtbarkeit. Und mit dem Tanz und dem Verweben und Verknüpfen der Bänder (Bändertanz um den Maibaum) drückte man sowohl ein erotisches Geschehen unter den Geschlechtern aus als auch die Verknüpfung der drei Welten (Himmel, Erde Anderswelt), die durch den Maibaum auch symbolisiert werden und nun fest in das Gefüge des Lebens selbst eingewoben werden.

Walpurgisnacht

Walpurgis war die Maikönigin, eine heidnische Göttin, die später christianisiert und dann heiligesprochen wurde, da man ihre Riten nur so inkorporieren konnte. Interessanterweise stand das Kloster der Heiligen Walpurga in "Heiden-Heim". Es war ein Doppel-Kloster für Männer und Frauen - sinnigerweise!

Walpurga ist ein eindeutig germanischer Name - Waluburg, Walburg. Schon im 2. Jahrhundert nach Christi wird auf griechischen Tonscherben eine "Waluburg Semnoni Sibylla" erwähnt, übersetzt "Waluburg, die Seherin der Semnonen". Ihr germanischer Nama ist "Walburg die Sibylle". Das Wort WAL aus Wal-Burg kommt in verschiedenen althochdeutschen bis germanischen Wörtern vor mit ähnlichem Bedeutungshintergrund. Zum einen gibt es das Wort "walus", der Stab oder Zauberstab, ein wichtiges Attribut dieser Seherinnen. Wobei man wissen muß dass im Germanischen die Zauberer das gleiche waren, wie heute die Schamanen. Zum anderen erinnert es auch an Vala (= ahd. walawa, wala), die Bezeichnung für die germanischen Zauberinnen oder Seherinnen, auch Völva die Nordgermanische "Allwissende". Walaruna ist ein Eigenname und heißt "die Seherin, die die Geheimnisse kennt". Und ein weiterer wichtiger Hinweis sind die Walküren, die ja auch das "Wala" in ihrer ersten Silbe haben. Die Große Vala war die Göttin Hel, die Herrin des Totenreiches. Walküren, Walhall, Walvater (=Wotan) haben halle diesen ersten Worteil gemeinsam, der auf Wala, Vala oder Völva zurückgeht. Diese Walküren mit ihrem Walkürenritt erinnern sehr stark an die Hexen mit ihrem Hexenritt zur Walpurgisnacht auf den Blocksberg.
Alle diese Namen lassen sich möglicherweise von "vilasa" herleiten: den himmlisch-paradiesischen Freuden, die immer auch mit erotischer Ekstase gleichzusetzen waren.

In Böhmen und Niederösterreich wird "Walpurga" als weiße (Farbe!) Frau (Göttin) mit feurigen Schuhen (Erwärmung der Erde), einer goldenen Krone (Sonne), Mit Spiegeln (Seelenspiegel, Wiederauferstehung) und Spindel (Spinnen des Schicksals) dargestellt. Sie ist eindeutig eine Sonnengöttin.
Ihr Fest wurde gefeiert in der letzen Nacht der dunklen Jahreshälfte, also vom 30. April auf den 1. Mai. In dieser Nacht öffnen sich die Türen zur Anderswelt, und die Schleier zwischen den Welten werden dünn.
Der Volksglaube weiß noch folgendes: unterirdische Schätze stiegen hoch und glühten, Brunnen gaben Wein statt Wasser (vgl.: aus der heilgen Quelle des Dionysos quoll ebenfalls Wein heraus), Weidenzweige wurden Wünschelruten. Von der weißen Frau fiel der Tau auf die Erde und befruchtete sie. Daher sollte in der Walpurgisnacht reichlich Tau fallen. Noch heute werden die Mädchen mit Wasser begossen, denn Maitau macht schön und erhält gesund.


Auch die Brautschau und Brautwahl ist noch heute mit dieser Kultnacht verbunden. Nicht von ungefähr wurden früher die meisten Hochzeiten im Mai gefeiert. Begleitet wurde diese Walpurgisnacht von Musik und Tanz und großen Freudenfeuern.

Der anfangs fröhliche, später immer ekstatischer werdende Kulttanz entfachte eine gemeinsame Trance, in der es möglich war, aus der ganz "normalen Realität" auszusteigen und Kontakt mit der Anderswelt zu bekommen, Energien in sich zu entfachen, die für einen außenstehenden Beobachter furchteinflößend oder zumindest befremdend anmuten konnten. Das führte auch zu den Verteufelungen der Walpurgisnacht durch das Christentum als Hexensabbath.




































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